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Digitalisierung: Was wir von Pokémon Go noch alles lernen können

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Projekte langfristig ansetzen

Projekte im Bereich der Digitalisierung und Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen sollten, wie Pokémon Go mit mehr als 2 Jahren, langfristig angelegt sein, da Sie in beinahe allen Fällen strategischer Natur und somit von übergeordneter Bedeutung für das gesamte Unternehmen sind. Dabei sollten auch immer Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Produkts und des Modells bedacht werden, wie in diesem Falle die Kommunikation zwischen Spielern, die in den kommenden Monaten stetig verbessert werden soll. Diese nachhaltige und langfristige Herangehensweise an Projekte, vor allem im digitalen Umfeld, ist problemlos auf jegliche andere Branche übertragbar.

Die eigenen Stärken kennen und nutzen

Ein wesentlicher Faktor des Nintendo-Erfolgs ist die Fokussierung auf die eigenen Stärken: Unschlagbar ist das japanische Unternehmen sicher im Bereich Gaming und Spiele-Entwicklung und der Ausgestaltung von Charakteren. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die starke Marke, deren Namen das Unternehmen dem neuen Spiel verleiht. Ohne den Marken-Namen „Pokémon“ als „Zugpferd“ wäre ein solcher Erfolg nur schwer denkbar gewesen. Dieser Stärken müssen sich auch Unternehmen aus anderen Branchen bewusst werden und diese gezielt nutzen, um in Kombination mit den Stärken anderer zu langfristigem Erfolg zu gelangen.

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Gamification

Eine Aufgabe mit spielerischen Elementen anzureichern und so Motivation, Leistungsbereitschaft und die Freude an den täglichen Aufgaben zu steigern, ist ein Ansatz, den immer mehr Unternehmen beispielsweise in der Logistik aus der Spielewelt in die Arbeitswelt übertragen. Dieses Prinzip aus der Spielewelt in beispielsweise die Maschinenwartung zu übertragen eröffnet auch für den Industrie 4.0-Gedanken neue Möglichkeiten, wie beispielsweise die Belohnung besonders guter Reparatur-Dienstleistungen oder Mitarbeiterleistungen.

* Dieser Beitrag erschien zuerst bei unserem Partnerportal Industry of Things. Verantwortlicher Redakteur: Nikolas Fleschhut

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