Eine Prozessorfamilie für die Echtzeit-Analyse von Daten

Der Monster-Chip – mit Xeon E7 v2 adressiert Intel Big Data

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Das Beispiel Ebay

Beim Produkt-Launch in den USA etwa trat der Cisco-UCS-Anwender Dan Morales auf, Vice-President Technology Enabling Funktions von Ebay. Der Online-Marktplatz verwaltet die Daten von mehr als 100 Millionen Nutzern weltweit mit einer Datenmenge von mehr als 50 Petabyte. Das besondere Interesse gelte den Vorhersagen zur Geschäfts- und Marktentwicklung durch „predictive analysis“. Es sollen nach „Signalen“ im Datenmeer Ausschau gehalten werden, „die dem Ebay-Geschäft helfen“, formuliert Morales.

Erste Tests einer SAP HANA In-Memory-Datenbank auf Basis der Xeon-E7-v2-Prozessoren hätten eine „signifikante Leistungssteigerung und ein besseres Verständnis bei der Analyse großer Datenmengen“, gezeigt.

Datenbanken müssen es wissen

Stefan Sigg, Senior Vice President for SAP HANA Product and Development der SAP AG, erläutert, wohin die Datenbank-Technik führen soll. „Die Datenbanken müssen intelligenter werden. Sie müssen beispielsweise wissen, was eine Währung ist und Analysen beispielsweise vorweg um Währungseffekte bereinigen können.“ HANA müsse Entwicklungsplattform, Datenbank und Engine sein.

Dadurch stelle sich ein großer Rationalisierungseffekt ein. Das Potenzial der Daten von unternehmenskritischen Anwendungen wie Business Support Systemen (BSS), Customer Relationship Management (CRM)- und ERP-Lösungen lasse sich effizienter ausschöpfen - mit kürzeren Reaktionszeiten und zu niedrigeren Kosten.

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Dazu kämen die bisher weitgehend ungenutzten Daten, die etwa Sensoren lieferten. „Kein Mensch weiß bisher, was man mit diesen Daten alles kann oder will.“ Als Beispiel nennt er solche aus der Gebäudetechnik, von Automaten und Fahrzeugen. Ein heutiges Auto verfüge bereits jetzt über mehr als 1.000 Sensoren.

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