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128 Server auf 2U mit 1.536 Rechenkernen und 6 TB DRAM

Der Micro-Server aus dem IBM-Labor macht bei Astron Karriere

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Daten, Daten, Daten - die Herausforderungen für Dome

Besondere Herausforderungen an die eingesetzten Datenverarbeitungssysteme stellen einerseits die über weite Flächen verteilten Antennen des SKA und anderseits die riesige Menge an zu verarbeitenden Daten dar. Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht es eine äußerst leistungsfähige IT-Infrastruktur mit Datenverbindungen, deren Kapazität und Leistung die der besten heutigen Technologie um ein Vielfaches übersteigen und die fähig sind, diese Menge an Daten zu erfassen, zu analysieren und zu speichern.

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Im Rahmen des Dome-Projekts entwickelt daher ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlern von IBM und Astron eine auf einem datenzentrischen Model basierende Technologie-Roadmap für hocheffiziente Exascale-Systemarchitekturen. Ein Teil dieser Roadmap ist ein äußerst effizienter Micro-Server, bei dem alle Komponenten eines Motherboards mit Ausnahme des Speichers direkt auf einem einzelnen Microchip integriert sind.

Warum Micro wichtig ist

Im SKA könnte der Micro-Server auf zwei verschiedene Weisen eingesetzt werden: Einerseits könnte er in der Nähe oder direkt an den Antennen eine erste Filterung und Echtzeitanalyse der empfangenen Daten durchführen. Dies würde die Menge der Daten, die anschließend weitertransportiert werden müssen, verringern.

Eine andere Möglichkeit wäre der Einsatz des Microservers in einer sehr dichten Konfiguration in den Rechenzentren des SKA. Hierzu würden viele Micro-Server sehr eng in einem Rack verbaut werden. Damit wäre ein viel kompakteres und leistungsfähigeres Rechenzentrumsdesign möglich als mit traditionellen Servern.

Der Micro-Server ist nicht nur extrem kompakt, sondern wird auch sehr Energie-effizient sein: Ziel der IBM Forscher ist es, den Micro-Server inklusive des gesamten System-on-Chip (SoC oder Ein-Chip-System) mit 35 bis 40 Watt zu betreiben.

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