Confluent-Umfrage unterstreicht Innovationspotenzial Datenstreaming bringt KI-Entwicklung auf Trab und reduziert Kosten

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Laut einer aktuellen Umfrage von Confluent beschleunigt Datenstreaming die KI-Entwicklung und senkt entsprechende Kosten. Zudem ist ein Großteil der Befragten (88 Prozent) der Meinung, dass Datenstreaming für mehr Innovation rund um KI und Machine Learning sorgt.

Datenstreaming bietet hinsichtlich KI und Machine Learning verschiedene Vorzüge, wie ein aktueller Report von Confluent zeigt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Datenstreaming bietet hinsichtlich KI und Machine Learning verschiedene Vorzüge, wie ein aktueller Report von Confluent zeigt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der „Data Streaming Report 2024“ von Confluent steht diesmal unter dem Motto „Hürden abbauen, Agilität und Innovation vorantreiben“. Dementsprechend untersucht die Erhebung unter anderem, wie Unternehmen mittels Datenstreaming die KI-Einführung beschleunigen, das Kundenerlebnis verbessern sowie Herausforderungen rund um Datenzugriff und -management überwinden. Für den Report wurden 4.110 IT-Führungskräfte aus zwölf Ländern befragt, darunter 309 aus Deutschland. Sie stammen aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und sind mit dem Thema Datenstreaming vertraut.

Zu den Ergebnissen zählt, dass 81 Prozent der Teilnehmer Datenstreaming als strategisch wichtige Priorität ihrer IT-Investitionen betrachten. „In vielen Unternehmen sind Daten das wichtigste Kapital. Da sie in der Regel in unterschiedlichen Systemen und Anwendungen isoliert sind, ist es schwierig, sie zu finden und zu nutzen“, erklärt Shaun Clowes, Chief Product Officer von Confluent. Datenstreaming verbinde Systeme und Anwendungen, sodass Echtzeitdaten für die Entscheidungsfindung sowie die Verbesserung von Geschäftsprozessen und Kundenerfahrungen einfach abgerufen werden können.

Datenstreaming sorgt bei KI für Tempo

Generative KI ist derzeit für Unternehmen ein wichtiges Thema. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Führungskräfte gehen davon aus, dass entsprechende Investitionen in den kommenden beiden Jahren zunehmen werden. Die Hälfte der Befragten sieht in Datenstreamingplattformen die Grundlage für die Bereitstellung von Echtzeitdaten und damit einen wesentlichen Faktor für den Fortschritt von KI. Knapp neun von zehn Teilnehmern (86 Prozent) erhält mittels dieser Plattformen einen Überblick über Daten, die zu Governance-Zwecken in die Modelle eingespeist werden.

Für die Unternehmen spielt zudem die Organisation und Wiederverwendbarkeit von Datenprodukten eine zunehmend wichtige Rolle. 86 Prozent investieren hierbei in Datenstreaming, um die Erstellung solcher Lösungen zu ermöglichen. Rund zwei Drittel (64 Prozent) sehen in der Einführung eines Datenproduktansatzes erhebliche Vorteile, darunter zuverlässiger Datenaustausch zwischen Geschäftsbereichen (96 Prozent), sinnvollere Abrechnung auf Basis von Nutzungsmetriken (89 Prozent) sowie robusteres Risikomanagement (87 Prozent).

Weniger Datensilos, einfacherer Zugriff

Im Rahmen der Umfrage konnten 83 Prozent der deutschen Führungskräfte fünf oder mehr datenbezogene Herausforderungen für ihr Unternehmen nennen. Dazu zählen auch Datensilos und Governance-bezogene Probleme. Der Einsatz von Datenstreaming wird in diesem Kontext positiv gesehen: Als Vorteile wurden vor allem das Aufbrechen von Datensilos (92 Prozent), Hilfe bei der Ermittlung vorhandener Daten (85 Prozent), ein einfacherer Zugriff auf vorhandene Daten (84 Prozent) sowie Unterstützung bei Governance-Schwierigkeiten genannt.

Der Report unterstreicht zudem die Bedeutung von Datenstreaming in Hinblick auf Unternehmensinvestitionen. So müssen die Firmen immer mehr mit immer weniger Mitteln erreichen, was den Nachweis des ROI („Return on Investment“) von Technologieinvestitionen zunehmend wichtiger macht. Laut der Umfrage zahlen sich Aufwendungen für Datenstreaming meist doppelt bis zehnfach aus (82 Prozent). Nahezu alle (94 Prozent) Teilnehmer berichten von besserer Cybersicherheit und datengesteuertem Betrieb oder absehbaren entsprechenden Entwicklungen. Zudem sehen 88 Prozent verbesserte Produkt- und Serviceinnovationen durch den Einsatz von KI und Machine Learning.

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