Qlik-Studie

Datenkompetenz erhöht den Unternehmenswert

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Souveräner Umgang mit Daten erhöht den Unternehmenswert um bis zu 500 Millionen US-Dollar.
Souveräner Umgang mit Daten erhöht den Unternehmenswert um bis zu 500 Millionen US-Dollar. (Bild: IHS Markit)

Aus einer aktuellen Qlik-Studie geht hervor, dass Unternehmen durch einen souveränen Umgang mit Daten ihren Unternehmenswert um bis zu 500 Millionen US-Dollar steigern können.

Der Data Literacy Index wurde im Auftrag von Qlik durch die Wharton School und das Institut IHS Markit erstellt. Dieser stellt Zusammenhänge zwischen Unternehmensleistung und Datenkompetenz der Mitarbeiter her. Aus diesem Index geht hervor, dass große Unternehmen ihren Wert um bis zu 500 Millionen US-Dollar steigern können, wenn sie auf eine datenversierte Kultur setzen.

Laut der Studie erkennen 92 Prozent der Entscheidungsträger im Unternehmen die Bedeutung einer datenkompetenten Belegschaft. Allerdings ermutigen weniger als 20 Prozent davon ihre Mitarbeiter, ihren Umgang mit Daten zu verbessern.

Datenkompetenz

Datenkompetenz im Unternehmen umfasst zum einen, Daten zu analysieren, Einsichten daraus zu gewinnen und diese zu nutzen und zum anderen das Lernen von, mit und über Daten unternehmensweit zu kommunizieren und das Wissen auf allen Ebenen des Unternehmens für Entscheidungen heranzuziehen.

Organisationen, die im oberen Drittel des Data Literacy Index liegen, setzen dies bereits besser um und weisen einen 3 bis 5 Prozent höheren Unternehmenswert auf.

Lorin Hitt, Professorin an der Wharton School der University of Pennsylvania, sagt: „Es ist das erste Mal, dass die Datenkompetenz auf Unternehmensebene gemessen wird, was nicht nur die Datenkompetenz der Mitarbeiter des Unternehmens umfasst, sondern auch die Nutzung von Daten für Entscheidungen im gesamten Unternehmen.“

Umgang mit Daten in unterschiedlichen Branchen

Laut dem Data Literacy Index variiert der Umgang mit Daten je nach Branche sehr stark. Beispielsweise schnitten Bereiche wie das Gesundheitswesen oder die Immobilienbranche mit einem Indexwert von knapp 70 Punkten deutlich schlechter ab wie die Technik- und Finanzbranche, die einen Indexwert von bis zu 81,1 Punkte erreichten.

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