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Als Schlüsseltechnologie identifiziert Big Data steht bei den meisten Unternehmen im Fokus

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Bei rund sechs von zehn Unternehmen steht das Thema Big Data ganz oben auf der To-do-Liste, wie eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt. Demnach planen 57 Prozent der Firmen entsprechende Investitionen oder setzen bereits Projekte um.

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Big Data und Co. spielen eine große Rolle für Unternehmen.
Big Data und Co. spielen eine große Rolle für Unternehmen.
(Bild: Bitkom)

Digitale Technologien sind für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wichtig, kommen aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Etwa drei von vier Unternehmen (76 Prozent) sehen im Internet der Dinge und in Big Data (74 Prozent) eine entscheidende Schlüsseltechnologie. Als wichtig werden außerdem Robotik (66 Prozent), Virtual und Augmented Reality (57 Prozent) sowie 3D-Druck (53 Prozent) betrachtet. Jedes zweite Unternehmen sieht in Blockchain (53 Prozent) und KI (51 Prozent) einen bedeutenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit.

Es fehlt am Praxiseinsatz

In der Praxis spielen diese Technologien aber noch keine große Rolle, wie die Umfrage zeigt. So nutzen 57 Prozent der Firmen Big Data oder planen entsprechende Projekte. Das Internet der Dinge findet sich in 39 Prozent der Firmen, das Internet der Dinge (39 Prozent), 3D-Druck (38 Prozent) und Robotik (36 Prozent) sind ebenfalls noch einigermaßen verbreitet. Bei KI (11 Prozent) und Blockchain (6 Prozent) herrscht dagegen offensichtlicher Nachholbedarf. Als wichtigste Hürde gelten die Anforderungen an den Datenschutz, wie 63 Prozent der Befragten betonen.

„Wenn wir im Datenschutz überziehen, verhindern wir den Einsatz digitaler Schlüsseltechnologien wie Big Data und Künstlicher Intelligenz. Bislang haben wir keine wirklich funktionierende Balance zwischen dem Schutz von Privatsphäre und der Nutzung von Daten gefunden. Die neue Datenschutz-Grundverordnung soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Europa schaffen, führt in vielen Unternehmen aber zu Verunsicherung“, erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg. Als weitere Hemmnisse gelten technische Sicherheit (54 Prozent) und der Fachkräftemangel (42 Prozent).

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