Besonders große Unterschiede bei medizinischen Diagnosen Umfrage zu KI: Frauen deutlich skeptischer als Männer

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Männer stehen dem Einsatz von KI grundsätzlich weniger argwöhnisch gegenüber als Frauen. Dies belegt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Daten- und KI-Experten SAS, die die Einstellung deutscher Verbraucher gegenüber KI-basierten Empfehlungen bzw. Entscheidungen untersucht hat.

Im Vergleich zu Männern betrachten Frauen den Einsatz von künstlicher Intelligenz mit mehr Skepsis.(Bild:  © StockPhotoPro – stock.adobe.com)
Im Vergleich zu Männern betrachten Frauen den Einsatz von künstlicher Intelligenz mit mehr Skepsis.
(Bild: © StockPhotoPro – stock.adobe.com)

In der KI-Umfrage zeigt sich die unterschiedliche Einschätzung der Geschlechter am stärksten bei medizinischen Diagnosen und Behandlungsempfehlungen: Hiermit fühlen sich 39 Prozent der Männer wohl, jedoch lediglich 25 Prozent der Frauen.

Wenn eine KI über staatliche Unterstützungsleistungen (mit-)entscheidet, haben nur 20 Prozent der Frauen keine größeren Vorbehalte; bei Männern sind es 27 Prozent. Weitgehend einig sind sich die Geschlechter jedoch bei der Personalauswahl: In diesem Bereich fühlen sich jeweils gerade mal neun Prozent mit KI-basierten Entscheidungen wohl.

Was die Regulierung des KI-Einsatzes angeht, liegen Frauen und Männer in ihrer Ansicht ebenfalls ungefähr gleich: Etwa sechs von zehn Befragten sehen Gesetzgebung und Behörden auf europäischer bzw. nationaler Ebene sowie Lösungsanbieter in der Verantwortung, dagegen nehmen lediglich 41 Prozent (Frauen) bzw. 42 Prozent (Männer) die KI-Anwender in die Pflicht.

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