Neue Version der Analytics Plattform KNIME 5.5 öffnet den Weg für No-Code-KI-Agenten

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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KNIME veröffentlicht Version 5.5 seiner Analytics Platform. Das Update ermöglicht die Entwicklung interaktiver KI-Agenten – ohne Programmierung. Neue Konnektoren, strukturierte Nachrichten und ein modulares Framework sollen den Einstieg in Agententechnologien deutlich senken.

KNIME Analytics Platform 5.5 bringt No-Code-Agenten, strukturierte Nachrichten und direkte Konnektoren zu Claude, Gemini und watsonx.ai.(Bild:  KNIME)
KNIME Analytics Platform 5.5 bringt No-Code-Agenten, strukturierte Nachrichten und direkte Konnektoren zu Claude, Gemini und watsonx.ai.
(Bild: KNIME)

Mit Version 5.5 seiner Analytics-Plattform möchte KNIME die Entwicklung KI-basierter Agenten erleichtern. Die neue Version ziele darauf ab, den Bau und Betrieb interaktiver Agenten auch für Nutzergruppen ohne Programmierkenntnisse zugänglich zu machen – etwa über visuelle Workflows, vorgefertigte Konfigurationsknoten und eine integrierte Chat-Schnittstelle.

Kern des Updates ist ein Framework zur Agentenerstellung, das bestehende Workflows in Agenten-Tools umwandelt. Datenflüsse sollen über Workflow Input und Output Nodes umgesetzt werden, die Kommunikation durch strukturierte Nachrichtenformate geregelt werden. Die Verarbeitung großer Datensätze sei möglich – ebenso wie die Übergabe an externe Tools oder Rückführung in den Agentenprozess.

Neben der Funktionalität erweitert KNIME auch die Modellunterstützung. Mit der neuen Version sollen sich unter anderem Claude (Anthropic), Gemini (Google), IBM watsonx.ai sowie Modelle über AI Studio und Vertex AI direkt anbinden lassen. So sollen Nutzer flexibel auf unterschiedliche Modellanbieter zugreifen können – je nach Bedarf und Anwendungsfall.

Die Plattform führt zudem neue Knoten wie Message Creator und Message Part Extractor ein. Sie sollen eine strukturierte Nachrichtenverarbeitung unterstützen, die Rollen und Inhalte trennt – ohne Scripting oder benutzerdefinierten Code. Auch der visuelle Editor sei überarbeitet worden, um Workflows intuitiver bedienbar zu machen.

Weitere Neuerungen umfassen:

  • Vereinheitlichung von Datums- und Zeitverarbeitung
  • Direkte Anbindung an Microsoft Fabric
  • Kostenlos verfügbare Onlinekurse, etwa zur Agentenentwicklung mit eigenen Daten, zu GenAI-Workflows und zu Governance-Fragen

KNIME richtet sich mit dem Release an Analysten, KI-Interessierte und Unternehmen, die Agententechnologie in ihre Prozesse integrieren wollen – ohne hohe Einstiegshürden.

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