Alpha-Omega Technology, Betreiber des IoT-Shop, einem Onlineshop für Niedrig-Energie-Netzwerke (LPWAN), unterstützt Unternehmen und Kommunen bei der Umsetzung von IoT-Projekten. Die Experten haben für das Jahr 2025 drei wichtige IoT-Trends identifiziert.
Mit einem LPWAN-IoT können Unternehmen auch auf aktuelle Gegebenheiten schnell reagieren. Ein Beispiel ist die intelligente Heizungssteuerung in der Energiekrise.
(Bild: Alpha-Omega Technology)
Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung und Marktkenntnis sieht die Alpha-Omega Technology GmbH für 2025 großes Potenzial und folgende Trends für sensorbasierte IoT-Lösungen:
1. In vielen Branchen setzen immer mehr Anwender auf LPWAN mit den Funkstandards LoRaWAN, NB-IoT oder Mioty.
2. Auch für zukünftige Herausforderungen bietet die Technologie Antworten: Beispielsweise schaffen die sensorbasierten Messwerte die Datengrundlagen für gesetzliche Anforderungen wie das ESG-Reporting.
3. Immer öfter schließen sich Gemeinden zusammen und bündeln ihre IoT-Infrastruktur und ihr Know-how im Bereich Smart Villages. Durch diese Zusammenarbeit entstehen smarte Regionen, in denen auch kleinere Gemeinden und ländliche Gebiete von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren.
Trend 1: LPWAN-Technologien für sensorbasiertes IoT setzen sich durch
Akteure verschiedener Branchen – produzierende Betriebe, Dienstleister, der Einzelhandel, Stadtwerke oder Kommunen – nutzen ein Internet of Things (IoT), um Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. In vielen Einsatzbereichen setzen sich dabei Technologien für Low Power Wide Area Networks (LPWAN), immer mehr durch. Heute existieren bereits viele etablierte IoT-Lösungen auf Basis von LPWAN, die leicht zu installieren und anzupassen sind. Zudem kommen ständig neue Anwendungen auf den Markt, z.B. eine Kamera, die datenschutzkonforme Zähldaten der Verkehrsteilnehmer überträgt. Und immer mehr Unternehmen nutzen diese zuverlässige Möglichkeit, um Energieverbrauch, Luftqualität, Umweltdaten oder Ressourcennutzung zu überwachen und zu steuern. Die Lösungen ermöglichen Unternehmen, Forschungsinstituten und Vereinen die kontinuierliche Datenerfassung ihres Bedarfs sowie das Management und die Analyse der Daten in Echtzeit und unabhängig vom eigenen Standort.
Jan Bose ist Gründer und Geschäftsführer von Alpha-Omega Technology.
(Bild: Alpha-Omega Technology)
Jan Bose, Gründer und Geschäftsführer von Alpha-Omega Technology, erklärt: „Die Breite von IoT-Lösungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird dies weiterhin tun. Das liegt u.a. daran, dass LPWAN-Projekte schnell umsetzbar sind. Dank etablierter Technologien und benutzerfreundlicher Plattformen lassen sich die Lösungen oft innerhalb kurzer Zeit implementieren und nutzen. So können Unternehmen auch auf aktuelle Gegebenheiten schnell reagieren. Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind der Einsatz von CO₂-Sensoren zur Überwachung der Raumluft während der Pandemie und die intelligente Heizungssteuerung in der Energiekrise. Intelligente Sensoren helfen aber auch dabei, einfach Energie zu sparen, ohne gleich das gesamte Heizsystem umbauen zu müssen.“
Auch für zukünftige Herausforderungen bietet die Technologie viel Potenzial, wie der folgende Trend zeigt.
Trend 2: LPWAN schafft Datengrundlage für das ESG-Reporting
Gesetzliche Vorgaben, regulatorische Anforderungen und solche des Marktes veranlassen die Wirtschaft immer stärker, ihre Maßnahmen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourceneinsparung transparent zu machen. So ist Anfang 2023 etwa die EU-Richtlinie „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) in Kraft getreten. Sie verpflichtet große Unternehmen, die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft durch ein ESG-Reporting – ein EU-weit einheitliches elektronisches Berichtsformat – offenzulegen. Die Abkürzung ESG steht für Environmental, Social and Governance. Das Reporting soll eine strukturierte Analyse der veröffentlichten Nachhaltigkeitsinformationen ermöglichen.
Berichtspflichtige Unternehmen schaffen die erforderliche Datengrundlage, indem sie verschiedene Faktoren wie Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Luftqualität, Abwasserbelastung oder Abfallarten und -mengen systematisch erfassen. Auf Basis der Messwerte leiten sie konkrete Maßnahmen ab, beispielsweise in den Bereichen Einsparung von Energie, Schonung von Ressourcen und Verringerung von Emissionen. Die Daten werden überall im Unternehmen erfasst, wo Umweltwirkungen entstehen, also in Produktionsstätten, Büros und Logistikzentren oder auch im Außenbereich an Wasser- oder Energiequellen.
Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für den Einsatz von IoT-Sensoren mit LPWAN-Technologien, um die notwendigen Messungen durchzuführen. Verschiedene spezialisierte Sensoren sind in der gesamten Infrastruktur verteilt: Sie sammeln die Daten an Produktionsmaschinen, in Lagerräumen, an der Gebäudeinfrastruktur und in den Fahrzeugen des Unternehmens. Die Daten werden zentral gespeichert und für das ESG-Reporting aufbereitet. Dabei kommen Standards und Emissionsfaktoren zum Einsatz, um die tatsächliche Umweltbelastung zu berechnen.
Ein Anwendungsbeispiel sind Strom- und Gasverbrauchsmessungen: Intelligente Energiezähler in einem IoT messen den Stromverbrauch direkt an Maschinen und Produktionsanlagen. Die Sensoren senden kontinuierlich Echtzeitdaten jeder einzelnen Maschine oder Produktionslinie. Durchflusssensoren erfassen den Verbrauch von Heiz- oder Prozessgasen in der Produktion und übertragen die Werte über LPWAN an zentrale Datensysteme. Die detaillierte Überwachung des Energieverbrauchs ermöglicht eine gezielte Identifikation von Bereichen mit hohem Energiebedarf. Das Unternehmen kann so Ineffizienzen reduzieren, Lastspitzen vermeiden und gezielte Energiesparmaßnahmen umsetzen.
Stand: 08.12.2025
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Jan Bose betont: „Der Aufbau der Datengrundlagen und die Einführung des ESG-Reporting sind fortlaufende Prozesse. Unternehmen beginnen idealerweise so früh wie möglich, um Daten über mehrere Jahre zu sammeln und Entwicklungen sichtbar zu machen. Wir empfehlen, regelmäßige Datenerhebungen einzuplanen, also monatlich oder vierteljährlich, um aktuelle Trends und Fortschritte zu dokumentieren.“
Trend 3: Smarte Regionen
Immer öfter schließen sich Gemeinden zusammen und bündeln ihre IoT-Infrastruktur und ihr Know-how im Bereich Smart Villages. Auf diese Weise entstehen smarte Regionen – typischerweise in ländlichen oder stadtnahen Gebieten, in denen mehrere kleinere Gemeinden in geografischer Nähe und mit ähnlichen Herausforderungen und Bedürfnissen zusammenkommen. Sie setzen Anwendungen zur Energieüberwachung, für das Wasser- und Abfallmanagement, die Verkehrssteuerung oder zur Erfassung von Umweltdaten um. Die Gemeinden profitieren gegenseitig von ihren Erfahrungen, Lösungsansätzen und Erkenntnissen. Diese Zusammenarbeit fördert ein schnelleres Lernen und eine effizientere Umsetzung. Manchmal teilen sie sich auch die IoT-Infrastruktur wie Sensordaten, Gateways, Plattformen und die Kosten hierfür.
Auch die zentrale IoT-Plattform kann in einer smarten Region gemeinsam genutzt werden. Sie bietet eine zentrale Datenverwaltung mit regionalen Anpassungen, auf die alle beteiligten Gemeinden zugreifen können. Die Daten werden je nach eigener Konfiguration geteilt und können gemeinsam ausgewertet werden. Dabei konzentriert sich jede Gemeinde auf die Daten, die für sie geografisch und für ihre spezifischen Ziele relevant sind.
Jan Bose sagt: „Indem die Gemeinden Wissen und erfolgreiche Anwendungsprojekte untereinander austauschen, unterstützen sie sich, schneller und effizienter IoT-Anwendungen zu implementieren. Die zentrale Infrastruktur kann in einer führenden Kommune oder bei einem regionalen Technologiepartner eingerichtet werden. Ein IoT-Dienstleister kann dabei unterstützen, die zentrale Plattform passgenau auf die regionalen Bedürfnisse auszurichten.“
Durch die Kooperation im Rahmen einer smarten Region profitieren auch kleinere Gemeinden und ländliche Gebiete von den Vorteilen der Digitalisierung, ohne die vollen Kosten und den gesamten Lernprozess allein tragen zu müssen.