Roboter smart steuern Google-KI Gemini schafft neue Generation hilfreicher Roboter

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Google hat jetzt zwei neue Varianten seines KI-Systems Gemini vorgestellt. Diese sollen das Fundament für eine neue Generation von sogenannten hilfreichen Robotern bilden.

Google hat jetzt seine neu entwickelten KI-Systeme Gemini und Gemini ER vorgestellt. Beide sollen die Zukunft der Robotik maßgeblich mitgestalten, wie zu erfahren war. Hier mehr dazu ...(Bild:  Google)
Google hat jetzt seine neu entwickelten KI-Systeme Gemini und Gemini ER vorgestellt. Beide sollen die Zukunft der Robotik maßgeblich mitgestalten, wie zu erfahren war. Hier mehr dazu ...
(Bild: Google)

Das erste KI-Modell (KI = Künstliche Intelligenz), das Google jetzt vorgestellt hat, heißt Gemini Robotics. Es sorge dafür, dass das System nicht nur Texte, Bilder oder Videos produzieren könne, sondern auch Aktionen eines Roboters zu steuern vermag. Das zweite Modell trägt den Zusatz ER, was für „embodied reasoning“ (verkörperte Logik) steht, wie Google erklärt. Es erweitere unter anderem das räumliche „Denken“ von Google Gemini. Gemini-Robotics-ER kann, wie betont wird, im Handumdrehen völlig neue Fähigkeiten entwickeln. Wird dem KI-Modell etwa eine Kaffeetasse gezeigt, könne es intuitiv einen geeigneten 2-Finger-Griff wählen, um die Tasse am Henkel aufzuheben und einen Bewegungsablauf berechnen, um sich ihr sicher zu nähern.

Drei Eigenschaften muss ein Allzweckroboter haben:

In dem Blog-Eintrag von Google heißt es unter anderem: Um für den Menschen nützlich und hilfreich zu sein, benötigen KI-Modelle für die Robotik drei wesentliche Eigenschaften. Sie müssen erstens allgemein sein, um sich an verschiedene Situationen anpassen zu können. Zweitens müssen sie interaktiv sein, um Anweisungen oder Veränderungen in ihrer Umgebung zu verstehen und schnell darauf reagieren zu können. Und drittens müssten sie geschickt genug sein, um Dinge erledigen können, die Menschen normalerweise mit ihren Händen und Fingern machen können – etwa Gegenstände vorsichtig manipulieren. Gemini Robotics stehe deshalb für einen wesentlichen Leistungsschub in allen drei Bereichen und pushe dabei die Entwicklung von Allzweckrobotern.

Das texanische Roboter-Start-up Apptronik hilft dabei

Die KI-Spezialisten des Internetkonzerns bei Google Deepmind arbeiten dabei mit dem texanischen Roboter-Start-up Apptronik zusammen. Das Ziel sind KI-gesteuerte humanoide Roboter, die in dynamischen Umgebungen effizienter und sicherer agieren können. Apptronik hat dafür bereits mehrere Robotermodelle entwickelt. Darunter fällt etwa den humanoiden Roboter Apollo, der für Aufgaben wie das Heben, Bewegen und Stapeln von Kisten im Rahmen der Logistik und Fertigung konzipiert ist, wie es heißt. In dem oben bereits zitierten Blog-Eintrag verdeutlicht Google auch in mehreren Videos die Leistungsfähigkeit des neuen KI-Systems. So kann Gemini Robotics etwa auf Zuruf Gegenstände in Gefäße sortieren – auch wenn diese dabei durch den Raum bewegt werden. Ein anderes Beispiel zeigt den Roboter, wie er ein Origami faltet – ein Beweis für die Geschicklichkeit, den Aspekt drei betreffen. Google wird seine Roboter-KI nun auch Testern zur Verfügung stellen. Dazu gehörten die Roboterspezialisten Agile Robots, Agility Robots, Boston Dynamics und Enchanted Tools.

KI-gesteuerte Roboter mit eingebauter Sicherheit

Das Forschungsprojekt umfasst nach Aussage von Google aber auch das Thema Sicherheit. Die physische Sicherheit von Robotern und den Menschen in ihrer Umgebung ist nicht zuletzt seit Langem ein grundlegendes Anliegen, damit Robotik akzeptiert wird. Dabei geht es zunächst darum, mit klassischen Sicherheitsmaßnahmen etwa Kollisionen zu vermeiden. Und Gemini-Robotics-ER könne mit diesen sicherheitskritischen Steuerungen verbunden werden. Mit dem KI-Modell könne man darüber hinaus verstehen, ob eine potenzielle Maßnahme in einem bestimmten Kontext sicher ist oder nicht. Falls nicht, können entsprechende Reaktionen veranlasst werden.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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