Datastax gibt Tipps

Fünf Wege, um Datensilos zu beseitigen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Xavier Guérin, Vice President Western Europe von Datastax
Xavier Guérin, Vice President Western Europe von Datastax (Bild: Datastax)

Der richtige Umgang mit Daten bietet zahlreiche Vorteile, wie etwa bessere Entscheidungen, beschleunigte Innovationen oder schnelles Krisenmanagement. Datensilos sind hierbei Hindernisse.

Um die Vorteile umfangreicher Datenbestände nutzen zu können, müssen Unternehmen vorhandene Datensilos aufbrechen. Xavier Guérin, Vice President Western Europe von Datastax, gibt dazu die folgenden Tipps:

Datensilos zum Top-Thema machen

Datensilos lösen sich nicht in Luft auf. Wer sie loswerden will, muss das weit oben auf seine Agenda setzen. Es gilt, einen umfassenden, aber nicht zwangsläufig auch umfangreichen Plan zu entwickeln, um die vorhandenen Silos aufzubrechen. Dabei sollten auch alle Mitarbeiter involviert sein, denn häufig bestehen isolierte Datenpools in Fachabteilungen. Hilfreich ist ein dediziertes Team, das den Konsolidierungsprozess überwacht und somit einen reibungslosen Ablauf gewährleistet.

Vendor Lock-ins vermeiden

Laut Gartner werden bis 2020 75 Prozent der Unternehmen, die ihre Daten in einer Public Cloud verwalten, einem Vendor Lock-in unterliegen. Das wiederum macht die Migration von Daten von einer Plattform auf eine andere kostspielig und zeitaufwendig. Doch es gibt zukunftsfähige Alternativen, die den ortsunabhängigen Datenzugriff und deren Migration jederzeit ermöglichen. Unternehmen sollten auf Plattformen oder Datenbanken umsteigen, die ihnen die Autonomie über die eigenen Daten zurückgeben.

Kommunikation und Zusammenarbeit stärken

Viele Datensilos entstehen aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen Abteilungen oder Teams. Während das Marketing-Team seine Inhalte beispielsweise auf Google-Drive-Ordner verteilt verwaltet, kann es sein, dass die Kollegen aus dem Sales alle Assets in ihrem Dropbox-Konto speichern. In den meisten Fällen sind sich beide Gruppen nicht darüber bewusst, wie die jeweils andere ihre Dateien speichert oder um welche Daten es sich handelt. Die Lösung? Offene Kommunikation. Sobald Mitarbeiter offen und regelmäßig miteinander kommunizieren, lösen sich solche Silos fast von selbst auf. Mit einer aktiv gelebten Kommunikationskultur im Unternehmen sinken die Risiken, dass Datensilos unbemerkt bleiben oder überhaupt entstehen.

IT-Infrastruktur vereinfachen

Hand aufs Herz: Die Anzahl an Technologien, die moderne Unternehmen heute brauchen, um profitabel wirtschaften zu können, ist schon jetzt kaum zu überblicken. Dabei steigt sie noch weiter. Oftmals befinden sich mehr als fünf verschiedenartige Datenbanken gleichzeitig im Einsatz. Auf welcher dann welche der unzähligen Anwendungen läuft, ist kaum nachvollziehbar. Die Folge ist ein schier endloses Gewirr an Datensilos. Wird die Infrastruktur vereinfacht und konsolidiert, löst das diese Silos auf. Das gelingt unter anderem durch Lösungen, die Daten unabhängig vom Format managen können. Ein Beispiel ist Datastax Enterprise, eine multimodale NoSQL-Datenbank, die für die Hybrid Cloud entwickelt wurde. Diese speichert Daten im jeweils geeigneten Format, beispielsweise als Grafik, Dokument, Key-Value oder JSON. Das macht den Einsatz verschiedener Datenbanken obsolet – und wirkt gleichzeitig der Bildung von Datensilos entgegen.

Umgang mit Daten neu denken

Falls Mitarbeiter nicht wissen, wo Sie Ihre Daten ablegen sollen oder welche Systeme ihnen dafür zur Verfügung stehen, kann man ihnen die Datenspeicherung an verschiedenen Orten kaum verübeln. Es gilt daher sicherzustellen, dass alle im Unternehmen wissen, wie sie mit Daten umgehen sollten und welche Plattformen erlaubt sind. Auf diese Weise wird die Entstehung von Datensilos minimiert und gleichzeitig Schatten-IT reduziert.

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