SGP.32, IFPP & Co. Wie die eSIM das Management von IoT-Geräten vereinfacht

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Internet der Dinge (IoT) wächst rasant – und mit ihm die Anforderungen an sichere und flexible Vernetzung. Die eSIM wird dabei zum Schlüssel, weil sie IoT-Geräte einfacher verbindet, verwaltet und skalierbar macht.

Die eSIM verbindet Internet-of-Things-Geräte (IoT) sicher und flexibel – von Fahrzeugen über Fabriken bis hin zu Smart Homes.(Bild:  KI-generiert)
Die eSIM verbindet Internet-of-Things-Geräte (IoT) sicher und flexibel – von Fahrzeugen über Fabriken bis hin zu Smart Homes.
(Bild: KI-generiert)

Der Anbieter Giesecke+Devrient (G+D) zeigt fünf Vorteile, die eSIM für Unternehmen bringt und welche neuen Entwicklungen den Einsatz noch einfacher machen.

1. Mehr Flexibilität mit dem Standard SGP.32

Der neue eSIM-Standard SGP.32 löst die bisherige Spezifikation SGP.02 in vielen Bereichen ab. SGP.02 nutzte SMS-basierte Kommunikation und konnte die steigenden Anforderungen kaum erfüllen. SGP.32 dagegen setzt auf IP-Protokolle und ermöglicht dadurch flexibles und effizientes Management von IoT-Geräten.

Gerätehersteller können Profile einfacher wechseln und sich so an regionale Vorgaben wie Roaming-Regeln anpassen. Auch wenn viele Branchen, zum Beispiel die Automobilindustrie, SGP.02 weiterhin nutzen, gewinnen SGP.32-Implementierungen stark an Bedeutung. Unternehmen brauchen deshalb eine Konnektivitätsmanagement-Plattform, die beide Standards unterstützt.

2. IFPP bringt Konnektivität direkt ab Werk

In-Factory Profile Provisioning (IFPP) erleichtert die Arbeit in der Produktion. Hersteller können eSIM-Profile schon im Werk sicher und automatisch auf die Geräte laden. Entweder kommt ein Bootstrap-Profil zum Einsatz, das beim ersten Einschalten das endgültige Abonnement herunterlädt, oder die finale Subscription wird gleich im Werk installiert.

Mit Remote SIM Provisioning (RSP) lassen sich Profile später aus der Ferne aktualisieren – ganz einfach „Over the Air“. So können Unternehmen die Netzanbieter wechseln, ohne dass jemand physisch an die Geräte muss.

3. Einsatz in Private-5G-Netzwerken

Viele Industriebetriebe setzen inzwischen auf Private-5G-Netzwerke. eSIMs, IFPP und der Standard SGP.32 machen diese Netze besonders attraktiv. eSIMs eignen sich besser als klassische SIM-Karten, die durch Korrosion oder Vibration schneller ausfallen können.

In großen Maschinenparks wird das Management einfacher, wenn eine zentrale Plattform alle Geräte verwaltet. Außerdem verbinden Unternehmen ihre Geräte zuerst über das private 5G-Werksnetz und schalten sie später reibungslos ins öffentliche Netz. Mit SGP.32 können sie bei schlechter Abdeckung jederzeit den Netzbetreiber wechseln.

4. Mobilfunk als sichere und effiziente Lösung

Mobilfunk bietet im Vergleich zu WLAN oder Bluetooth mehrere Vorteile. Er basiert auf globalen Standards und erfordert keinen hohen Verwaltungsaufwand für regionale Unterschiede. Auch wenn WLAN oder Bluetooth kostenfrei sind, lässt sich auch Mobilfunk günstig nutzen.

5. Einfacheres Produktdesign und geringere Kosten

eSIMs sind fest im Gerät eingebaut. Unternehmen verwalten sie über RSP-Lösungen bequem aus der Ferne. Das spart vor allem dann Aufwand, wenn Geräte an schwer zugänglichen Orten stehen.

Weil eSIMs standardisiert sind, können Firmen einheitliche Gerätemodelle für verschiedene Regionen einsetzen. Sie brauchen weniger Varianten und reduzieren so die Zahl der Stock Keeping Units (SKUs). Außerdem sinken die Bill-of-Materials-Kosten (BOM), weil klassische SIM-Karten wegfallen.

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