Whitepaper für eine zukunftsfähige, menschenzentrierte Arbeitswelt Ein KI-Cockpit für Beschäftigte

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Das Forschungsprojekt KI-Cockpit möchte dazu beitragen, KI-Technologien so zu gestalten, dass sie die Arbeitswelt nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und transparenter machen. Zentrale Erkenntnisse aus der Begleitforschung des Projekts werden nun in einem Whitepaper präsentiert.

Das KI-Cockpit soll Risiken minimieren und gleichzeitig die Akzeptanz von KI-Anwendungen fördern.(Bild:  Forschungsprojekt KI-Cockpit)
Das KI-Cockpit soll Risiken minimieren und gleichzeitig die Akzeptanz von KI-Anwendungen fördern.
(Bild: Forschungsprojekt KI-Cockpit)

Künstliche Intelligenz birgt ein großes Potenzial zur Verbesserung von Arbeitsqualität und Produktivität sowie zur Entlastung von Mitarbeitern. Um dieses Potenzial verantwortungsvoll auszuschöpfen, bedarf es eines menschenzentrierten Ansatzes. Das Whitepaper „Ein KI-Cockpit für Beschäftigte. Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verstehen, souverän einsetzen und kontrollieren“ beschreibt, wie die europäische KI-Verordnung – insbesondere für Hochrisiko-KI-Systeme – in die betriebliche Praxis übertragen werden kann. Im Zentrum des Projektes steht der „Human-in-Command“-Ansatz, der den Menschen aktiv in die Überwachung und Gestaltung von KI-Systemen einbindet. Dadurch wird sichergestellt, dass Transparenz, Kontrolle und Steuerung jederzeit gewährleistet sind.

Die technische Lösung des Projekts, das sogenannte KI-Cockpit, ermöglicht durch Funktionen wie Performance-Monitoring, Testfälle und kontextspezifische Autonomiestufen, dass Mitarbeiter weiterhin die Kontrolle behalten und Verantwortung tragen können. Dies minimiert Risiken und fördert gleichzeitig die Akzeptanz von KI-Anwendungen.

Das Whitepaper beleuchtet darüber hinaus die Bedeutung von Standardisierungsprozessen und politischen Initiativen wie dem AI Pact sowie Förderprogrammen. Diese Maßnahmen spielen eine entscheidende Rolle bei der Einführung menschenzentrierter und ethisch verantwortungsvoller KI-Technologien, die hybride Intelligenz in verschiedenen Branchen fördern können.

Über das Projekt

Das Projekt KI-Cockpit, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, möchte die Frage beantworten, wie der Mensch KI-Anwendungen in der betrieblichen Praxis überwachen und die Kontrolle behalten kann. In dem Projekt wird ein neuer Ansatz zur menschlichen Kontrolle KI-basierter Softwaresysteme entwickelt und in drei Handlungsfeldern erprobt: im Personalwesen (HR), in der Pflege und in Kommunen. Das interdisziplinäre Projektteam vereint Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis: die Hochschule Aalen, das Nexus-Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT), die Universität Stuttgart, Chemistree GmbH, Starwit Technologies GmbH, Caritas Dortmund und das Institut für Innovation und Technik.

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