Internet of Things (IoT)

Die wichtigsten Trends für das Internet der Dinge

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4. Das Datenarmageddon steht bevor:

Unternehmen müssen stabile, ausgereifte Lösungen auf speziellen Plattformen für digitale Geschäfte auf- und ausbauen, um nicht in der unvermeidlichen Datenflut zu versinken. Zwar gehen 95 Prozent der Unternehmen davon aus, dass ihnen durch die Verbreitung des IoT in den nächsten beiden Jahren Vorteile entstehen, doch der Großteil (65 Prozent) hat enorme Schwierigkeiten, Big Data in Echtzeit zu analysieren. Knapp 75 Prozent sind kaum in der Lage, brauchbare Analysen zu ihrem aktuellen Datenfluss zu erstellen; das geht aus der aktuellen Umfrage „How Effective Use of Data Improves Operational Processes“ der Software AG hervor.

5. Eine höhere Intelligenz der Dinge selbst ist gefragt:

Informationen über das und aus dem Internet der Dinge werden bei der Entscheidungsfindung immer wichtiger. Daher müssen sich Analysefunktionen im Einklang zu den analysierenden Dingen entwickeln. Diese Entwicklung erfolgt sowohl in der Cloud als auch am anderen Ende – also integriert in dem „Ding“ selbst oder in einem Gateway in der Nähe.

6. Pay As You Go (PAYG) ist auf dem Vormarsch:

Auf Basis des Internets der Dinge wird das Bezahlmodell PAYG immer häufiger beim Einkauf von Produkten genutzt, dabei erfolgt die Abrechnung nach Nutzung des gekauften Produktes. Künftig wird in allen Produkten bereits beim Verkauf eine „intelligente“ Komponente integriert sein. So kann beispielsweise eine Waschmaschine zu einem niedrigen Verkaufspreis oder sogar kostenlos angeboten werden und der Verbraucher zahlt nur für jede Nutzung.

7. Mathelehrer gesucht:

Da immer mehr Hochschulabsolventen für die Analyse von Big Data rekrutiert werden, werben Headhunter in Zukunft immer öfter Mathematiklehrer und -professoren aus Schulen sowie Hochschulen ab. Dessen müssen sich für Innovation, Beschäftigung und (Hochschul-)Bildung zuständige Behörden bewusst und entsprechend tätig werden.

„Das Internet der Dinge ist eine Echtzeit-Herausforderung, sozusagen die Analyse von Big Data unter Zeitdruck. Alte Produkte werden künftig neu erfunden und es werden komplette Unternehmen über Nacht neu entstehen und sich ausschließlich mit der Analyse sowie damit verbundenen Dienstleistungen befassen. Innovative Köpfe und Marktführer, die sich mitten in dieser digitalen Transformation befinden, werden die Gewinner sein“, resümiert Dr. Jürgen Krämer.

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