Kommentar von NetApp-CTO Dr. Mark Bregman[Gesponsert]

„Deutschland braucht Daten-Visionäre“

Ob Sie ein Datenvisionär sind oder sich auf dem Weg dahin befinden, können Sie leicht herausfinden.
Ob Sie ein Datenvisionär sind oder sich auf dem Weg dahin befinden, können Sie leicht herausfinden. (Bild: © Kurhan – stock.adobe.com)

„Die industrielle Revolution unserer Zeit ist digital.“ Das Zitat von Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt, macht deutlich, wie erfolgskritisch effizientes Datenmanagement heute ist. Nicht umsonst gelten Daten als Rohstoffe des 21. Jahrhunderts.

Wer sich seine Daten zunutze macht, ist klar im Vorteil. Denn Daten sind nicht nur der Motor moderner Unternehmen – sie werden zum Unternehmen und zur mitunter wichtigsten Entscheidungs- und Entwicklungsgrundlage für neue Geschäftsmodelle. Kurzum: Ohne Daten geht es nicht.

Dr. Mark Bregman ist Chief Technology Officer beim Datengiganten NetApp.
Dr. Mark Bregman ist Chief Technology Officer beim Datengiganten NetApp. (Bild: NetApp)

Wie erfolgskritisch Daten heute sind, zeigt allein der Durchmarsch moderner Plattformen, die Anbieter und Konsumenten zusammenbringen. In dieser neuen Welt spielen Daten-Visionäre die Hauptrolle. Sie transformieren ihre Abteilungen, erstellen und beherrschen neue Geschäftsmodelle und formen damit die Branchen der Zukunft.

Deutschland braucht Datenvisionäre

Entsprechend groß ist das Engagement vieler Unternehmen: Eine Umfrage von NewVantage Partners stellt den aktuellen Stand der Informationstechnologie ins numerische Licht: In den Jahren 2014 bis 2016 hat sich die Zahl der Fortune-1000-Unternehmen, die im kommenden Jahr mehr als 50 Millionen für Dateninitiativen auszugeben beabsichtigen, verfünffacht – von fünf auf satte 25 Prozent.

Doch woher wissen Sie, ob Sie ein Daten-Visionär sind oder sich auf dem Weg dahin befinden? Hierfür gibt es einige Indizien:

Sie denken neu, wenn es um Daten geht.

In den Anfängen der IT handelte es sich bei den meisten Daten um hochwertige transaktionsorientierte Informationen. Da sie hochverfügbar und hochredundant sein mussten, war Datenspeicherung und -management eine kostspielige Angelegenheit und Unternehmen konnten nur die neuesten, am leichtesten zugänglichen Daten aufbewahren. Heute sammeln Unternehmen exponentiell mehr Daten. Viele davon haben jedoch ein Ablaufdatum, weshalb Flexibilität und Agilität von zentraler Bedeutung sind.

Sie stellen Fragen, die andere nicht stellen.

Durch Ihr fundiertes Wissen über Datentechnologien lernt Ihr Unternehmen mehr über seine Kunden und erschließt Möglichkeiten zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung. Mit Fragen wie „Was, wenn ...?“, „Wofür könnten wir diese Daten noch nutzen?“, „Wie erreichen wir dieses Ziel?“ und „Was kann ich dazu beitragen?“ erweitern Sie aber auch Grenzen.

Sie sehen neue Geschäftsmodelle.

Sie sprudeln vor Ideen, mit Daten Umsatz zu machen. Wenn Sie beispielsweise für einen Autohersteller arbeiten, geht Ihnen möglicherweise Folgendes durch den Kopf: Wie könnte man mit den Fahrzeugdaten die Versicherungskosten oder Wartungskosten für den Fahrzeughalter senken und gleichzeitig einen neuen Umsatzstrom für das Unternehmen generieren? Oder Sie könnten die Informationen über das Fahrverhalten der Kunden so nutzen, dass Sie bei der Erneuerung des Leasingvertrags genau das richtige Automodell vorschlagen können.

Sie verstehen den Wert älterer Systeme.

Sie sind auf dem neuesten Stand, was Flash und Solid State Drives sowie Cloud- und Hybridumgebungen betrifft. Ihnen ist aber auch bewusst, dass die älteren Systeme in Ihrem Datacenter äußerst wertvolle Geschäftsdaten enthalten. Diese Daten bieten das vielversprechendste Potenzial für heutige Unternehmen, denn mit ihnen lassen sich Umsatz und Gewinne steigern und das Unternehmen stärken. Anstatt diese älteren Systeme zu eliminieren, verstehen Sie sie als weiteren nützlichen Datenbestand.

Sie denken über die Grenzen Ihres Unternehmens hinaus.

Sie sind erfahren darin, Barrieren für die interne gemeinsame Nutzung von Daten zu senken und Silos aufzulösen. Sie können sich die Datennutzung aber auch in einem größeren Rahmen vorstellen und überlegen sich Wege, wie Sie Daten außerhalb des Unternehmens, also zum Beispiel von einem Lieferanten, Reseller oder einer Regierungsbehörde nutzbar machen können.

Natürlich gibt es je nach Branche unterschiedliche Prioritäten, die Einfluss darauf nehmen, wie das Thema Datenmanagement angegangen und gelebt wird. Sechs Experten –wollen im Folgenden ihre innovative Denke und Expertise, die sie zu Pionieren im Bereich Datenmanagement macht, mit Ihnen teilen.

Michael Jaeggi, IT-Leiter bei der Börse Stuttgart

Herr Jaeggi, sind Sie ein Datenvisionär?

Michael Jaeggi
Michael Jaeggi (Bild: Börse Stuttgart / Sascha Baumann - all4foto.de)

Michael Jaeggi: Ja, das bin ich. Seit Mitte der Achtziger würde ich mich als technischen Visionär bezeichnen. Besonders fasziniert mich dabei seit jeher das Wechselspiel zwischen Daten und Informationen. In den Achtzigern funktionierte das natürlich noch sehr rudimentär, doch seitdem können wir eine kontinuierliche Entwicklung beobachten. Heute leben wir in einer zunehmend vernetzten Welt. Es geht vor allem darum, Informationen aus unterschiedlichsten Datenelementen zu generieren.

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Herrn Jaeggi.

Martin Köhn, Vice President IT Infrastructure Operations bei der Robert Bosch GmbH

Herr Köhn, was macht für Sie einen Datenvisionär aus?

Martin Köhn
Martin Köhn (Bild: Robert Bosch GmbH)

Martin Köhn: Bosch hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 jedes neue elektronische Produkt zu vernetzen und darauf basierende Services zu entwickeln. In dieser vernetzten Welt wird der Stellenwert von IT-Lösungen immer größer, weil sie essenzieller Teil der Produkte und seiner begleitenden Services werden. Wesentlicher Bestandteil dieser vernetzen Lösungen sind Daten, die ein enormes Informationspotenzial enthalten. Daraus leitet Bosch wertvolle Erkenntnisse ab, die z.B. in der vernetzten Produktion, in der Logistik oder im Smart Home genutzt werden.

Folgen Sie diesem Link für das komplette Gespräch mit Herrn Köhn.

Hamedo Ayadi, Managing Director bei der IDA GmbH

Herr Ayadi, sind Sie ein Datenvisionär?

Hamedo Ayadi
Hamedo Ayadi (Bild: IDA GmbH)

Hamedo Ayadi: Ja, das bin ich. Ich denke, dass um visionäres Denken heutzutage kein Weg mehr herumführt. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Die Challenge besteht vor allem darin, aus einer unglaublichen Vielfalt von Daten verschiedenster Formate und Systeme relevante Informationen herauszufiltern. Und genau hier ist visionäres Denken gefragt. Unser Credo ist: Lasst die Daten dort, wo sie sind.

Das Interview mit Herrn Ayadi finden Sie hier im PDF-Format.

Rüdiger Rath, Europa-Chef bei der Logicalis Group

Herr Rath, sind Sie ein Datenvisionär?

Rüdiger Rath
Rüdiger Rath (Bild: Logicalis Group)

Rüdiger Rath: Ja, das bin ich. Wie wichtig Daten heutzutage sind, wird uns schon im BWL-Studium beigebracht. Denn da merkt man sehr schnell, wie viel allein im Umgang mit Statistiken falsch gemacht wird, die Liste möglicher Trugschlüsse und Fehlinterpretationen ist endlos. Dabei stecken in validen Daten eine riesige Menge an Informationen und Fakten. Richtig angepackt, bekommen Sie durch Datenmanagement rasch eine andere Betrachtungsweise auf viele Dinge und können dank reduzierter Komplexität bessere und schnellere Entscheidungen fällen.

Die ausführlichen Antworten von Herrn Rath finden Sie hier.

Dr. Pamela Herget-Wehlitz, Chief Information Officer beim Triebwerkshersteller MTU

Frau Dr. Herget-Wehlitz, sind Sie eine Datenvisionärin?

Dr. Pamela Herget-Wehlitz
Dr. Pamela Herget-Wehlitz (Bild: MTU)

Pamela Herget-Wehlitz: Ja. Dieser Begriff bezeichnet für mich einen Menschen, der den Wert von Daten erkannt und seine Geschäftsmodelle entsprechend ausgerichtet hat. Bei der MTU haben wir es täglich in der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung hin zur Produktion und Instandhaltung mit einer Vielzahl von Daten zu tun, die die Grundlage für unsere täglichen Entscheidungen bilden. Entsprechend hoch ist unser Engagement in diesem Bereich und unser Bestreben, in puncto Datenmanagement visionär zu handeln.

Hier geht es zum Interview mit Frau Dr. Herget-Wehlitz.

Rolf Schumann, General Manager für Plattformen und Innovation bei SAP

Herr Schumann, sind Sie ein Datenvisionär?

Rolf Schumann
Rolf Schumann (Bild: SAP SE)

Rolf Schumann: Mit Sicherheit bin ich ein Visionär, wenn es darum geht Dinge vorauszudenken. Dinge, die man sich jetzt vielleicht noch gar nicht vorstellen kann. Gerade im Hinblick darauf, was technologisch möglich wäre. In diesem Sinne bin ich ein Datenversteher. Denn was mich fasziniert ist, dass man aus sachlichen, nackten Zahlen tatsächlich das Verhalten von Maschinen und auch von Menschen ableiten kann. Das ist meines Erachtens das Besondere und Beeindruckende am Thema Daten. Sie verändern die Welt und unsere ganze Gesellschaft – man muss es sich nur vorstellen können.

Herr Schumann hat sich ebenfalls vielen weiteren Fragen gestellt.

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