Dwinity launcht Beta-Version seines Daten-Ökosystems Der digitale Zwilling für Künstliche Intelligenz

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Das Tech-Start-up Dwinity stellt mit der Veröffentlichung der Beta-Version seines dezentralen Daten-Ökosystems den digitalen Zwilling für Künstliche Intelligenz (KI) vor. Dieser soll den Weg für neue Ansätze im Bereich Künstlicher Intelligenz ebnen und den Wert von persönlichen Daten greifbar machen.

Der visualisierte Digital Twin von Dwinity soll Menschen dazu ermutigen, mehr Wert aus ihren persönlichen Daten zu schöpfen.(Bild:  Dwinity)
Der visualisierte Digital Twin von Dwinity soll Menschen dazu ermutigen, mehr Wert aus ihren persönlichen Daten zu schöpfen.
(Bild: Dwinity)

Dwinity bringt einen Datenspeicher auf Blockchain-Basis auf den Markt, der eigenen Angaben zufolge zu 100 Prozent DSGVO-konform betrieben werde. Auf diesem könnten Privatpersonen und Unternehmen ihre Daten völlig anonymisiert und sicher verwalten und teilen.

Der visualisierte Digital Twin zeige mithilfe farbiger Bubbles eigene Daten-Uploads in unterschiedlichen Kategorien an und mache bestehende Datenverbindungen sichtbar. Dieses Erlebnis, so Dwinity, soll das Verständnis für eigene Datenschätze fördern und Menschen dazu ermutigen, mehr Wert aus ihren persönlichen Daten zu schöpfen.

Dezentrales Daten-Ökosystem als Basis

Innovative Verfahren zur Datenverknüpfung und die Verschlüsselung und Speicherung der Daten auf verteilten Knoten (Nodes) würden dafür sorgen, dass das Datenmaterial von Personen und Unternehmen völlig anonymisiert und sicher neuen Anwendungen zugeführt werden kann. Denkbar seien KI-Applikationen im Bereich der Gesundheitsvorsorge, Pharmaforschung oder zu Konsumverhalten und Finanzthemen. Der dezentrale Ansatz von Dwinity bestehe darin, Daten als Produkt zu begreifen und sie so aufzubereiten, dass eine KI in einem komplett geschützten Bereich darauf zugreifen kann. Die Künstliche Intelligenz komme zu den Daten und nicht umgekehrt.

Mit einem digitalen Zwilling eines Individuums, der immer unter der vollen Kontrolle der Datenbesitzer steht, könnten durch KI neue Wege im Bereich der Forschung oder der persönlichen Entfaltung wie z. B. Longevity durch Predictive AI beschritten werden. Der Datenmarktplatz, auf dem Nutzer für die Bereitstellung ihrer Daten, z. B. für Forschungszwecke, bezahlt werden, biete einen weiteren Anreiz, mehr aus persönlichen Daten herauszuholen.

Der Digital Twin macht persönliche Daten sichtbar

Persönliche Daten wie Gesundheits-, Fitness- und Finanzdaten oder Social-Media-Daten spiegeln unsere Identität und unser Social Capital wider, sagt Dwinity. Ein vollständiges digitales Abbild der Persönlichkeit eines Menschen habe bisher jedoch nicht erstellt werden können, da viele Daten verteilt an unterschiedlichen Orten gespeichert seien oder nur das Kaufverhalten und Location Data oder die Aktivitäten in sozialen Medien betreffen würden. Zudem würden immer mehr Menschen den Zugriff auf ihre Daten verweigern, da eine höhere Sensibilisierung in der Gesellschaft durch negative Erfahrungen und mehr Aufklärung entstanden sei. Persönliche sensible Daten in einer sicheren und anonymisierten Umgebung zu vereinen und nutzbar zu machen, sei das Ziel von Dwinity.

„Digitale Zwillinge kennen wir heute vor allem aus dem Ingenieurwesen, z. B. aus dem Automobilbau. Sie ermöglichen ein besseres Verständnis von Entwicklungen, die Simulation von Handhabungen und die Vorhersage von Verschleiß. Mit persönlichen digitalen Zwillingen verfolgen wir bei Dwinity die gleiche Strategie. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein Digital Twin dazu beitragen kann, bewusster zu leben. Je nach Einsatzfeld können Risiken reduziert und neue Chancen entdeckt werden. Wir glauben fest an persönliche KI-Assistenten, und dafür braucht es Daten von hoher Qualität, die dezentral gespeichert und anonymisiert sind“, sagt Dr. Robin Basu, Co-Founder und COO von Dwinity.

Neuartige Authorisierungsverfahren und breiter Zugang zum Ökosystem

Bereits heute könne man sich auf der Dwinity App anonym mit seiner Wallet-Adresse registrieren. Die Nutzung des Datenspeichers sei ab sofort in der Beta-Version möglich. Die Bezahlung der User-Lizenz werde später über die von Dwinity herausgegebenen DWIN-Token erfolgen. Für Interessenten sei der Token schon heute erhältlich, um an der Geschäftsentwicklung teilzuhaben.

„Mit Einführung von unserem DWIN sind wir eines der ersten Start-ups aus Deutschland, die ihre Seed-Finanzierung unter der neuen MiCAR-Verordnung durchgeführt haben. Mit unserem Angebot eröffnen wir die Teilhabe an Dwinity für Kleinanleger, bis der DWIN-Token an einer Kryptobörse handelbar ist“, berichtet Co-Founder und CFO von Dwinity, Christian Mangold.

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