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In-Memory-Plattform soll Polizeiarbeit unterstützen Bayerische Polizei setzt auf SAP HANA

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Bei der Polizei Bayern kommen künftig Lösungen von SAP als Plattform zur Vorgangsbearbeitung, in der Ermittlungsarbeit und zur Verwaltung von Informationen zum Einsatz.

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Die bayerische Polizei setzt künftig auf SAP-Lösungen.
Die bayerische Polizei setzt künftig auf SAP-Lösungen.
(Bild: Frank Lübke)

Die Grundlage wird das Lösungspaket „SAP Investigation Management for Public Sector“ gemeinsam mit der In-Memory-Technologie SAP HANA bilden. Künftig soll die entstehende Plattform alle landesweiten Ermittlungen verwalten, die von Verkehrsdelikten bis hin zu schweren Straftaten und organisiertem Verbrechen reichen. Aus dem Projekt soll zudem eine Modelllösung für Polizeibehörden auf der ganzen Welt hervorgehen.

HANA-Integration entscheidender Faktor

Voraussetzung für effektive Polizeiarbeit ist das Erkennen von Verbindungen und Mustern zwischen einzelnen Informationen. Eine enge Integration von SAP Investigation Management und HANA ist daher ein entscheidender Faktor. Durch die In-Memory-Datenbank, Verarbeitungsfunktionen und die Anwendungsplattform von HANA werden unter anderem Datenredundanzen und -latenzen eliminiert. Ermittler können dadurch stets auf Echtzeitinformationen und -analysen zugreifen.

Schnellere Ermittlungen

Durch verknüpfte zentrale Elemente wie Personen, Objekte, Tatorte und Ereignisse können Recherchen schneller durchgeführt und besseres Beweismaterial zusammengetragen werden. Die strengen deutschen Datenschutzvorschriften werden dabei durchgängig eingehalten, auch die sichere Übertragung von Daten an andere Behörden wie beispielsweise die Staatsanwaltschaft ist möglich. Die bayerische Polizei verfolgt damit einen zukunftsträchtigen Ansatz, der sich deutlich von den bisher üblichen fragmentierten und oft isolierten Lösungen der Strafverfolgungsbehörden unterscheidet.

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