Einsparungen und Sicherheit sind treibende Faktoren für das IoT

Das Internet der Dinge verändert den Alltag

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Aufteilung der vernetzten Geräte in entsprechend ausgestatteten Haushalten.
Aufteilung der vernetzten Geräte in entsprechend ausgestatteten Haushalten. (Bild: GSMA)

Einer Studie des Mobilfunkverbands GSMA zufolge verändert das Internet der Dinge das Familienleben durch die drahtlose Vernetzung von Geräten. Vor allem intelligente Stromzähler und Sicherheitssysteme sind beliebt.

Die Studie „The Impact of the Internet of Things: The Connected Home“ zeigt, dass bereits jeder vierte Verbraucher in Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA ein vernetztes Gerät in seinem Zuhause im Einsatz hat. Am verbreitetsten sind demnach intelligente Stromzähler (28 Prozent), elektronische Sicherheitssysteme (23 Prozent), Beleuchtungssteuerungen (23 Prozent) sowie Systeme zur Gesundheitsüberwachung (23 Prozent). Laut GSMA unterstreicht das die Bedeutung von drahtloser Vernetzung und dem Internet der Dinge für das tägliche Leben der Menschen.

Boom erwartet

Die Verbreitung der vernetzten Geräte wird in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. 89 Prozent der Befragten wünschen sich in Zukunft eine reibungslose Vernetzung aller Haushaltsgeräte. „Das Internet der Dinge mag noch nach einem Begriff aus der Zukunft klingen, aber es ist bereits Realität und macht sich positiv in unserem Alltag bemerkbar“, erklärt Alex Sinclair, Chief Technology Officer des GSMA. Wichtig sei vor allem, für eine reibungslose Zusammenarbeit aller Geräte und Dienste zu sorgen und damit die Interoperabilität voranzutreiben.

Kosten senken, Fitness erhöhen

Kostensenkungen sind für 70 Prozent der Befragten ausschlaggebend für den Einsatz von vernetzten Energiesystemen. Auch bei Automobilen ist das Interesse groß: 86 Prozent würden die Anschaffung eines Connected Cars in Erwägung ziehen, wenn die monatlichen Kosten für die Versicherung dadurch um mindestens 30 Prozent sinken. Zudem wächst das Interesse an Wearables zur Fitnessüberwachung. Knapp 25 Prozent der Befragten würden ein solches Gerät kaufen, wenn sie dadurch mindestens zehn Prozent mehr Kalorien pro Monat verbrennen können. 86 Prozent der Umfrageteilnehmer finden die Möglichkeit zur Fernüberwachung positiv, etwa um die Medikamenteneinnahme eines Familienangehörigen zu kontrollieren.

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