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Hadoop in Windows Azure kostenlos testen Workshop – so richten Sie Microsofts Big-Data-Dienst HDInsight ein

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Nico Litzel

Unternehmen, die Hadoop in einer Testumgebung ausprobieren möchten, können das ganz leicht und ohne großen Installations- und Einrichtungsaufwand mit Windows Azure. Hier hat Microsoft mit HDInsight einen Big-Data-Dienst integriert, der auf Hadoop aufbaut. Wir zeigen den Dienst in der Praxis.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie man Microsofts Big-Data-Dienst HDInsight einrichtet, verraten wir in der Bildergalerie.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie man Microsofts Big-Data-Dienst HDInsight einrichtet, verraten wir in der Bildergalerie.
(Thomas Joos)

Es gibt wohl keinen anderen Bereich, der so sinnvoll für die Cloud ist wie Hadoop. Durch die Notwendigkeit, sehr große Datenmengen berechnen zu müssen, benötigen Unternehmen auch sehr große Serverumgebungen, mit denen sich vernünftig arbeiten lässt. Die vielen Rechner verschlingen nicht nur Lizenz- und Hardwarekosten, sondern verbrauchen auch Energie, müssen verwaltet und gepatcht, abgesichert und gesichert sowie überwacht werden.

HDInsight in Windows Azure entspricht zu 100 Prozent Apache Hadoop, wird aber in der Cloud betrieben. Die Installation ist schnell abgeschlossen und bietet uneingeschränkte Möglichkeiten, Hadoop produktiv zu nutzen oder zunächst kostenlos zu testen.

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HDInsight in der Praxis nutzen

Microsoft bietet die Möglichkeit, Windows Azure bis zu 30 Tage vollkommen kostenlos nutzen zu können. Nach den 30 Tagen wird der Testzugang blockiert, Unternehmen können durch das Abschließen des Abonnements ihre Einstellungen aber weiter nutzen. Die Preise sind in der Windows-Azure-HDInsight-Preisliste zu finden. Der Testzeitraum ist, wie bereits erwähnt, kostenlos.

Der Vorteil der Verwendung von Hadoop/HDInsight in Windows Azure ist außerdem noch die Möglichkeit, auch Datenbanken in Azure zu speichern oder Datenbanken von lokalen Netzwerken mit Windows Azure zu synchronisieren. Auch VMs lassen sich in Azure betreiben, sodass die komplette Infrastruktur für Big Data ausgelagert und effizient in der Cloud genutzt werden kann. Dazu kommt noch die Möglichkeit, einen eigenen Speicher in Azure nutzen zu können. In diesen können Administratoren oder Entwickler Daten hochladen oder von anderen Azure-Diensten aus zugreifen. Außerdem können Verantwortliche in HDInsight ganz normale MapReduce-Vorgänge starten und die Daten in Excel auslesen lassen.

Bevor Unternehmen eigene Server installieren, ist ein Blick in HDInsight in jedem Fall sinnvoll. In diesem Beitrag zeigen wir in der Fotoshow die Möglichkeiten von Hadoop in Windows Azure und wie diese in der Praxis genutzt werden. Microsoft bietet für HDInsight/Hadoop außerdem umfangreiche Dokumentationen.

Die MapReduce-Aufträge lassen sich mit verschiedenen Werkzeugen übertragen, auch mit Windows Azure PowerShell. Diese sollte auf dem Rechner installiert werden, mit welchem Administratoren den Cluster verwalten oder Entwickler MapReduce-Aufträge entwickeln. Microsoft zeigt in einem Film auf YouTube, wie so ein Job erstellt wird. Zusätzlich stellt Microsoft noch das kostenlose eBook „Introducing Microsoft Azure HDInsight“ zur Verfügung.

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