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Studie zur Industrie 4.0 Wissenslücken bremsen digitale Transformation

Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Das fehlende Wissen der Führungskräfte ist das größte Hindernis bei der digitalen Transformation der deutschen Industrie. Drei von vier Unternehmen beklagen das mangelnde Digital-Know-how ihrer Manager.

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Die Umfrage von Staufen zeigt, woran es bei der Umsetzung von Industrie 4.0 noch hapert.
Die Umfrage von Staufen zeigt, woran es bei der Umsetzung von Industrie 4.0 noch hapert.
(Bild: Staufen)

Damit ist dieser Wert innerhalb der vergangenen zwölf Monate nur minimal abgesunken. Die Wissenslücke gilt es schneller als bisher zu schließen – denn die Vorgesetzten werden dringend gebraucht, um ihre Mitarbeiter in die digitale Zukunft zu führen.

Allerdings haben viele bisher keine sehr hohe Meinung von ihren Vorgesetzten. Das sind Ergebnisse des 3. „Deutschen Industrie 4.0 Index“. Im Auftrag der Unternehmensberatung Staufen AG wurden 277 Industrieunternehmen sowie 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.

Kommandogewalt

So geben 40 Prozent der Arbeitnehmer an, in ihrem Betrieb dominiere noch immer das Prinzip „Befehl und Gehorsam“. Die Unternehmenskultur in Deutschland stehe damit vor einer gewaltigen Herausforderung.

Mangelnde Wertschätzung ist ebenfalls wenig geeignet, Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu führen. Auf den ersten Blick scheint es hier in der deutschen Arbeitswelt noch recht gut auszusehen.

Nicht immer kritikfähig

77 Prozent der Arbeitnehmer glauben, als Mensch voll respektiert zu werden. 71 Prozent halten ihren Arbeitgeber für kritikfähig. Das gilt in zahlreichen Firmen allerdings nur für die guten Zeiten.

In rund einem Drittel der Unternehmen vergreifen sich Vorgesetzte in Stresssituationen im Ton. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass ihr Vorgesetzter dabei den Druck aus der Geschäftsleitung direkt an sie weitergibt.

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