Sensorsysteme Wie IoT-Systeme grüner werden können

Von Sandro Kipar

Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts zeigt, wie vernetzte Produktionsanlagen Energie sparen können.

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Das Projekt Zepowel könnte den Energieverbrauch von IoT-Systemen deutlich senken.
Das Projekt Zepowel könnte den Energieverbrauch von IoT-Systemen deutlich senken.
(Bild: Fraunhofer IZM / loewn logulagu gmbh)

Wie kann in einer vernetzten Industrieumgebung Energie gespart werden? Die Implementierung von Sensoren und der stetige Austausch von Daten sorgen für einen hohen Energieverbrauch. Wie das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) mitteilt, könnte das Projekt Zepowel (Towards Zero Power Electronics) einen Ansatz für eine Problemlösung liefern. Zepowel soll zeigen, wie all die Sensorsysteme extrem wenig Strom verbrauchen oder autonom funktionieren und somit bundesweit bis zu 20 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen einsparen können.

An dem Projekt waren neun Fraunhofer-Institute beteiligt, heißt es weiter. Von 2017 bis 2021 haben die Wissenschaftler angewandte Forschung in den Bereichen integrierte Sensorik, Signalverarbeitung, Energiegewinnung aus der Umgebung, verbesserte Speichertechnologie und effizienter drahtlosen Kommunikation in vernetzten IoT-Systemen betrieben. Das Ergebnis ist laut den Instituten unter anderem ein IoT-Knoten für vernetzte Produktion, der den Betriebszustand von Maschinen, Motoren oder Pumpen erfassen und steuern kann. So könne deren Energiebedarf vor allem im Hinblick auf Leerlaufzeiten deutlich verringert werden.

Als Anwendungsbereiche schlagen die Forscher unter anderem Landwirtschaft oder die fertigende Industrie vor.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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