Suchen

Studie Was die Digitale Revolution ausbremst

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Bis 2018 gehen 87 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz von einer neuen Wettbewerbslage als Folge der Digitalen Revolution aus.

Firmen zum Thema

Die Studie von CSC zeigt Probleme bei der Umsetzung der Digitalen Revolution auf.
Die Studie von CSC zeigt Probleme bei der Umsetzung der Digitalen Revolution auf.
(Bild: CSC)

Angesichts dieser rasanten Entwicklung verfügen 56 Prozent der Unternehmen bereits über eine „Digitale Agenda“. Bei der konkreten Umsetzung dieser Projekte sieht sich die Industrie allerdings mit einer Reihe von Stolpersteinen konfrontiert. Das sind Ergebnisse der Drei-Länder-Studie „Digitale Agenda 2020“ des IT-Dienstleisters CSC. Dazu wurden 185 Industrie-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Juni 2016 befragt (zweite Auflage).

Industrie will Tempo machen

Für einen beschleunigten Wandel setzen 67 Prozent der Befragten darauf, das Thema zur Chefsache zu machen. Die Mehrheit hält in diesem Prozess die Einführung einer spezifischen internen Funktion für wichtig.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist für die Befragten eine externe Unterstützung durch spezialisierte Partner. 61 Prozent sprechen sich für die Zusammenarbeit mit Digitalisierungs-Experten aus.

Was die Risiken sind

Bei den Risiken der digitalen Transformation spielt nach Meinung der Industrie-Experten die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen eine Schlüsselrolle. 37 Prozent der befragten Manager nennen technische Aus- und Weiterbildungslücken der eigenen Mitarbeiter als größten Stolperstein, um mit der Digitalen Agenda zu starten.

Was die Chancen sind

Aufgeschlüsselt nach Einsatzbereichen sehen die Industrie-Manager die größten Chancen der Digitalisierung in der Logistik (41 Prozent), bei Einkauf und Beschaffung (40 Prozent) sowie im Vertrieb (38 Prozent).

Im Ranking der strategischen Ziele haben Kostenvorteile (58 Prozent), Qualitätsgewinne (48 Prozent) und die Möglichkeit, flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren (42 Prozent) die Nase vorn.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:44477910)