Suchen

In-Memory Computing

Vollgas mit Flash-Speicher

Seite: 3/3

Firma zum Thema

Beim In-Memory Computing kann Flash-Speicher – direkt im Server implementiert – seine Vorteile voll ausspielen. Durch die Nähe zur CPU und dem nativem Datenaustausch lassen sich sämtliche I/O-Flaschenhälse und Engpässe umgehen, die auch beim Einsatz von herkömmlichen SSDs den Durchsatz und die Antwortzeiten und damit die Leistung von Anwendungen einschränken. So lassen sich etwa Transaktionen mit weniger Schritten durchführen, da der I/O-Zugriff ohne Umwege über alte Speicherprotokolle und RAID-Controller erfolgt.

Gerade in OLTP-Umgebungen spielt der direkte und schnelle Zugriff auf sämtliche Daten und Delta-Files eine zentrale Rolle und entscheidet darüber, ob die In-Memory Datenbank mit Vollgas oder mit angezogener Handbremse läuft. Mit herkömmlichen Speicherlösungen lässt sich das nur durch den (teuren) Ausbau der Infrastruktur bewerkstelligen.

Bildergalerie

Wie sich In-Memory-Investitionen lohnen

Schnelle Reaktionszeiten sind vor allem aus der Umsatzperspektive ein nicht zu unterschätzender Aspekt: So können bereits Verzögerungen von wenigen Sekunden einen negativen Einfluss auf den Umsatz haben: Bei einem Webshop, der täglich eine Million Euro umsetzt, kann sich der Verlust schnell auf bis zu 25 Millionen Euro summieren. Zu den weiteren Vorteilen, die die Kombination von In-Memory-OLTP-Technik und Flash bietet, zählen zudem eine größere Nutzerzahl beziehungsweise höhere Workloads pro Server.

Serverseitig eingesetzter Flash-Speicher ist also im Vergleich mit herkömmlichen Speicherlösungen eine einfache und kosteneffiziente Möglichkeit, jeder In-Memory-Lösung das Maximum an Leistung zu entlocken und einen schnellen Return-on-Investment zu sichern – und ganz nebenbei Daten-Analyse in Echtzeit und Predictive Analytics gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen.

(ID:42862937)