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In-Memory Computing

Vollgas mit Flash-Speicher

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Dass es trotz offensichtlichem Potenzial, einem öffentlichen Interesse am Thema und der Verfügbarkeit von In-Memory-Datenbanken eine gewisse Zeit bis zum Durchbrauch gebraucht hat, liegt nicht zuletzt auch an den komplexen Hardware-Anforderungen. Zuletzt hat auch Microsoft seinen SQL Server 2014 mit In-Memory-Funktionalitäten ausgestattet und unter anderem Online Transaction Processing (OLTP) integriert. OLTP ist eine In-Memory-Technik, die eine Leistungssteigerung ermöglicht (laut Microsoft um das bis zu 30-Fache), ohne dass Änderungen am Code oder an der Hardware vorgenommen werden müssen.

Das technische Hauptaugenmerk liegt unter anderem auf der Minimierung der Antwortzeit von Anfragen sowie auf einem möglichst hohen Durchsatz (Anzahl Transaktionen pro Zeiteinheit). Allerdings hängt die Effizienz von OLTP-Systemen – wie auch von In-Memory-Datenbanken im Allgemeinen – entscheidend von der Auswahl geeigneter Hardware ab.

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Vor allem den verwendeten Speicherlösungen kommt eine große Bedeutung zu – sowohl was die Komplexität, aber auch die Kosten und die Leistungsfähigkeit der entsprechenden In-Memory-Lösung betrifft. In-Memory Computing ist auf Speichersubsysteme angewiesen, die durchgängig niedrige Latenzzeiten sowie größtmögliche Bandbreite liefern und dabei noch extrem zuverlässig sind, um ihre Möglichkeiten auszureizen. Und hier kommt die Flash-Speichertechnologie ins Spiel.

Flash sorgt für ultimative Beschleunigung

Verspricht OLTP bereits eine deutliche Leistungssteigerung, treibt der serverseitige Einsatz von Flash-Speichertechnologie wie der ioMemory-Speicherplattform von Fusion-io die Leistungsgrenzen von In-Memory-Datenbanken noch weiter voran: Tests haben gezeigt, dass sich zum Beispiel die Leistung von Microsoft SQL Server 2014 nochmals um das bis zu Vierfache steigern lässt.

Im Detail heißt das: über 52.000 Transaktionen pro Sekunde mit serverseitig eingesetztem Flash-Speicher – gegenüber 12.000 Transaktionen mit herkömmlichen Disk Arrays; 72 Sekunden in der Flash-Konfiguration, um beim Datenbankstart 120 Gigabyte in den DRAM zu laden, statt 222 Sekunden in der Standardkonfiguration. Auch die Wartezeiten pro Transaktion verringerten sich um 91 Prozent von 1.329 auf 117 Mikrosekunden.

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