Strategie vorgestellt

Verizon will Internet der Dinge vereinfachen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Verizon hat Details zu seiner IoT-Strategie bekanntgegeben.
Verizon hat Details zu seiner IoT-Strategie bekanntgegeben. (Bild: Screenshot / Verizon)

Der US-Kommunikationsspezialist Verizon hat seine weltweite Strategie veröffentlicht. Das Unternehmen will künftig das Internet der Dinge (IoT) vereinfachen und damit die Markteinführung beschleunigen.

Im Mittelpunkt der Initiative steht unter anderem die IoT-Plattform ThingSpace. Mit ihrer Hilfe können Entwickler Anwendungen entwerfen, Kunden ihre Endgeräte verwalten und Partner Services vertreiben. Zudem kann Verizon über die Plattform integrierte vertikale Lösungen auf den Markt bringen. Weitere Eckpunkte der Strategie sind die Entwicklung eines neuen dedizierten zentralen Netzwerks samt neuer Anbindungsoptionen sowie das Vorantreiben von Innovationen in den IoT-Segmenten Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Unterhaltungselektronik und „Sharing Economy“. Zudem soll Verizons Big-Data-Analytics-Engine für IoT-Installationen kommerzialisiert und drei neue Ende-zu-Ende-Lösungen für Smart Cities eingeführt werden.

Self-Service für Entwickler

Als Innovationshürde gilt, dass IoT-Entwickler mehrere Kanäle und umständliche Prozesse durchlaufen müssen, um an benötigte Tools zu kommen. Mit ThingSpace will Verizon diesen Prozess radikal vereinfachen: Eine Self-Service-Web-Oberfläche ermöglicht die Verwaltung von IoT-Umgebungen und deren Daten nach dem Ende-zu-Ende-Prinzip, vom Gerät zum Netzwerk hin zur Applikation. In Zukunft sollen alle Entwickler, ob Verizon-Kunde oder nicht, ThingSpace zum Programmieren und für Tests nutzen können. Im Dezember hält das Unternehmen in Boston eine große Entwicklerkonferenz ab, in deren Rahmen ein erweitertes Set an APIs vorgestellt wird.

Optimiertes Netzwerk

Eine weitere Hürde sieht Verizon in den Kosten für die Vernetzung mit einem WAN im Vergleich mit anderen Netzwerken wie Wi-Fi, Bluetooth und Zigbee. Verizon will hier mit einem für Cat1-Geräte optimierten Kern-IoT-Netzwerk innerhalb seiner LTE-Architektur gegensteuern. Gemeinsam mit Partnern wurden LTE-Chipsets in eine große Bandbreite vernetzter Maschinen integriert, um den Bereitstellungsprozess zu automatisieren und IoT-Geräte schneller ins WAN zu bringen. Verizon will mit diesen Verbesserungen die wirtschaftlichen Anforderungen der nächsten Generation von IoT-Anwendungen erfüllen oder sogar übertreffen. Im kommenden Jahr sind Weiterentwicklungen geplant, darunter auch ein Energiesparmodus für IoT-Geräte, der Batterielaufzeiten von mehreren Jahren ermöglichen soll.

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