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Forsa-Studie Verbraucher sind bereit für das IoT

Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Die Einsatzmöglichkeiten von Internet-of-Things (IoT)-Technologien sind bei den Verbrauchern in Deutschland heute weitgehend bekannt und die Bereitschaft zur Nutzung steigt. Das ist das Ergebnis einer neuen Forsa-Studie im Auftrag des Softwareherstellers SAS.

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Kunden sind grundsätzlich bereit, ihre IoT-Daten preiszugeben, so das Fazit einer Forsa-Studie für SAS.
Kunden sind grundsätzlich bereit, ihre IoT-Daten preiszugeben, so das Fazit einer Forsa-Studie für SAS.
(Bild: SAS)

Demnach wissen bereits rund 95 Prozent der Befragten Begriffe wie „Smart Home“, „Smart Car“ oder „E-Health“ einzuordnen. Und immerhin schon 32 Prozent der befragten Autofahrer könnten sich vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu nutzen.

Für ebenfalls fast ein Drittel kommt die Nutzung von E-Health-Anwendungen grundsätzlich in Frage. Allerdings differenzieren die Verbraucher, zu welchem Zweck sie die Daten freigeben, die ihre Fitnessarmbänder, Autos oder Hausgeräte produzieren.

Daten gegen Mehrwert

So wären 27 Prozent grundsätzlich damit einverstanden, wenn Automobilhersteller Daten zum persönlichen Fahrverhalten nutzen, um im Gegenzug Mehrwertleistungen wie einen Verzehrcoupon an der Raststätte anzubieten.

Sogar 44 Prozent würden ihre Gesundheits- oder Fitnessdaten schon mit ihrem Arzt teilen, wenn sie dafür eine bessere Beratung erwarten könnten. Der Krankenkasse hingegen vertrauen diesbezüglich jedoch nur 29 Prozent, Stromversorgern oder Versicherern noch deutlich weniger.

Über die Studie

Michael Probst, Director Global Business Development, IoT bei SAS, erklärte dazu, dass es wichtig sei, dass die Analyse dieser IoT-Daten einen erkennbaren Mehrwert für den Verbraucher biete und Daten nicht zum Selbstzweck erhoben würden. Auch die Sicherheit spiele eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Die Studie „Internet der Dinge: Wem und wofür Deutsche ihre persönlichen Daten preisgeben“ hat Kenntnisstand, Meinungen und Verhaltensweisen von mehr als 1.000 deutschen Verbrauchern untersucht. Die repräsentative Befragung steht auf der Website von SAS zum Download bereit (Registrierung erforderlich).

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