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Zu wenige überzeugende Consumer-Anwendungen Verbraucher sehen kaum Mehrwert im Internet der Dinge

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Deloitte TMT Predictions 2015 sehen das Internet der Dinge als Trend im B2B-Segment. Verbraucher nehmen dagegen die Technologie und entsprechende Dienste nur verhalten an und erkennen noch keinen klaren Nutzen.

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Deloitte stellt mit den TMT Predictions einige Prognosen für das Jahr 2015.
Deloitte stellt mit den TMT Predictions einige Prognosen für das Jahr 2015.
(Bild: Deloitte)

„Konsumenten werden immer kritischer und erwarten bei neuen, digitalen Angeboten einen klar erkennbaren Mehrwert. So steht und fällt beispielsweise der Erfolg mobiler Bezahllösungen mit dem konkreten Nutzen für Endverbraucher“, erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter TMT EMEA von Deloitte. Dennoch bleibt das Internet der Dinge (IoT) ein Wachstumsmarkt: 2015 wird mit dem Verkauf von rund einer Milliarde vernetzter Geräte sowie einem Umsatzplus von zehn Prozent gerechnet. Der überwiegende Teil davon findet sich im B2B-Bereich, bislang wenig überzeugende Consumer-Anwendungen verhindern die weitere Entwicklung zu einem IoT-Massenmarkt.

Smartphones werden schnell ersetzt

Die TMT Predictions 2015 befassen sich auch mit anderen Segmenten: So erwarten die Experten für 2015 mehr als eine Milliarde verkaufter Smartphones weltweit, die als Ersatz für bestehende Geräte erworben werden. 34 Prozent der Deutschen planen die Anschaffung eines neuen Geräts, obwohl der Kauf des alten Smartphones höchstens 18 Monate zurückliegt. Neue Features wie Fingerabdrucksensoren, NFC und verbesserte Kameras spielen dabei eine besondere Rolle.

Mobile Payment und E-Commerce legen zu

Weitere Vorhersagen der Marktforscher: Mobile Payment gewinnt an Bedeutung, fünf Prozent der NFC-fähigen Smartphones werden mindestens einmal pro Monat für Bezahltransaktionen eingesetzt. Im deutschen E-Commerce wird ein Gesamtumsatz von 40 Milliarden Euro erwartet, Logistikdienstleister stellen 20 Prozent mehr Abholstellen für Pakete bereit. Bei schnellen Internetzugängen klafft die Bandbreiten-Schere weiter auseinander: Die schnellsten zehn Prozent der per Breitband angebundenen Haushalte nutzt 20 Mal schnellere Anschlüsse als das Zehntel am unteren Ende der Geschwindigkeitsskala. Der komplette Report steht auf der Deloitte-Homepage bereit.

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