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Mehrwert durch schnelle Handlungsempfehlungen im Fokus Veränderte Präferenzen beim Einsatz von Big Data und Analytics

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Eine aktuelle Untersuchung von IBM zeigt, dass sich die Präferenzen für den Einsatz von Big Data und Analytics verschoben haben. Die schnelle Datenauswertung ist wichtiger, als die reine Beherrschung der Datenmenge und -vielfalt.

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Eine IBM-Studie zeigt, dass sich der Fokus bei Big Data und Analytics verschoben hat.
Eine IBM-Studie zeigt, dass sich der Fokus bei Big Data und Analytics verschoben hat.
(IBM)

Gesammelte Rohdaten schnell auswerten und mit den daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen einen Mehrwert sowie Wettbewerbsvorzielen erzielen: Das ist laut der IBM-Studie „Analytics: The Speed Advantage – Why data-driven organizations are winning in today’s marketplace“ derzeit die treibende Kraft im Big-Data- und Analytics-Umfeld. Demnach steht nicht mehr die Beherrschung von Datenmenge und Datenvielfalt im Mittelpunkt, sondern Fragen rund um Datenverarbeitungsgeschwindigkeit und Datenkorrektheit. Für die Studie befragte IBM mehr als 1.000 Business- und IT-Führungskräfte aus 67 Ländern.

RoI bei Analytics schnell erreicht

67 Prozent der befragten Unternehmen konnten innerhalb eines Jahres einen deutlich messbaren Return on Investment (RoI) für ihre Analytics-Maßnahmen erzielen. Weitere 69 Prozent gaben an, dass sich die Geschwindigkeit der Datenanalysen positiv auf ihre Geschäftsergebnisse auswirkt. 74 Prozent erwarten, dass sich der Bedarf an datenbasierten Informationen in den nächsten zwölf bis 18 Monaten weiter beschleunigt.

Kundenorientierung als Einsatzgrund

Mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte hoffen, durch die Integration von Analyse-Techniken im Back Office die Beziehungen zu ihren Kunden auszubauen, mehr Kunden zu gewinnen und das Kundenerlebnis zu verbessern. 40 Prozent der Firmen optimieren mit Analytics-Tools ihre operativen Prozesse, aber nur sieben Prozent setzen solche Technologien für Finanz- und Risikomanagement ein. An der benötigten Infrastruktur zum Sammeln und Auswerten von Daten arbeiten derzeit 46 Prozent der Befragten. Hier herrscht ohnehin Nachholbedarf: Laut der Studie verfügt im Schnitt nur eines von zehn Unternehmen über die technischen Voraussetzungen, um schnelle Analysen strukturierter und unstrukturierter Daten aus internen und externen Quellen durchzuführen.

Die gesamte Studie steht auf der IBM-Homepage zum Download bereit.

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