Vergleichsplattform als Ziel

USU unterstützt Big-Data-Projekt HOBBIT

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Vom Projekt HOBBIT erhofft sich USU auch Vorteile für eigene Projekte.
Vom Projekt HOBBIT erhofft sich USU auch Vorteile für eigene Projekte. (Bild: USU)

Der IT-Management-Spezialist USU hat sich als Technologiepartner dem EU-Forschungsprojekt HOBBIT („Holistic Benchmarking of Big Linked Data“) angeschlossen.

Bei HOBBIT geht es um die Entwicklung einer Open-Source-Plattform für die vergleichende Analyse von Algorithmen und Systemen zur Verarbeitung großer Datenmengen. Dies soll die Integration von Big-Data-Lösungen in industrielle Prozesse vereinfachen.

Das Konsortium des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts besteht aus zehn Partnern aus sechs verschiedenen Ländern. USU will mit den HOBBIT-Erkenntnissen und weiteren parallel laufenden Forschungsprojekten seine Expertise in wichtige Schlüsseltechnologien der Datenanalyse und des maschinellen Lernens verbessern. Zudem trägt das Unternehmen die grafische Benutzeroberfläche sowie das Sicherheitskonzept bei. Die Gesamtergebnisse von HOBBIT werden ab November 2018 veröffentlicht.

Analysen verbessern

Gerade in der Produktionsindustrie ist die Vermeidung von teuren Fehlalarmen ein wichtiges Thema. Die Verarbeitung semistrukturierter und unstrukturierter Daten in Echt spielt dabei eine große Rolle. Einige Benchmarks des Projekts HOBBIT evaluieren daher Algorithmen und Systeme zur Extraktion und Veredelung qualitativ hochwertiger strukturierter Daten.

Auf diese Weise lassen sich optimale Lösungen zur Erkennung abnormalen Verhaltens oder zur Identifizierung von Maschinenproblemen auswählen. USU ist an der Entwicklung des Benchmarks beteiligt und stellt Datengeneratoren für Evaluationsdaten aus industriellen Anwendungsfällen bereit.

Weiterentwicklung von Katana

Das HOBBIT-Projekt wird USU aber auch bei der Weiterentwicklung der eigenen Big-Data-Analytics-Plattform „Katana“ voranbringen. USU will damit ein ganzheitliches System anbieten, um Daten zu speichern, zu verarbeiten, maßgeschneiderte maschinelle Lernverfahren zu entwickeln und Ergebnisse zu visualisieren. Zusätzlich sollen die entwickelten Algorithmen validiert und in den produktiven Einsatz überführt werden.

Die HOBBIT-Plattform kann die Kerntechnologie von Katana anhand festgelegter Kriterien testen und bewerten. Dazu zählen beispielsweise die Durchsatzrate der zu verarbeitenden Daten oder die Qualität der Analyse.

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