Praxisreport von Campana & Schott Unternehmen kommen beim KI-Einsatz nur langsam voran

Von Martin Hensel

Die Management- und Technologieberatung Campana & Schott hat gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt den Praxisreport „Künstliche Intelligenz: KI-Anwendungen in Marketing, Vertrieb und Produktmanagement“ veröffentlicht.

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Campana & Schott stellt den Praxisreport ab sofort bereit.
Campana & Schott stellt den Praxisreport ab sofort bereit.
(Bild: Screenshot / Campana & Schott)

Die Experten sehen KI als Schlüsseltechnologie. Dennoch zögern Unternehmen laut dem Report noch beim Einsatz. „Unternehmen haben verstanden, dass ihnen der Einsatz Künstlicher Intelligenz enorme Vorteile auf dem Markt verschafft“, erklärt Boris Ovcak, Director Social Collaboration von Campana & Schott.

Allerdings müssten zuerst die nötigen technologischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. „So braucht es für einen erfolgreichen Einsatz von KI eine hochwertige Datengrundlage und Fach- und Führungskräfte mit digitalem Mindset und Skills. Davon dürfen sich Unternehmen aber nicht abschrecken lassen“, so Ovcak.

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten

Durch die Vielzahl an Kundendaten ist der Einsatz von KI besonders in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Produktmanagement interessant. Der Schwerpunkt liegt laut dem Report derzeit im Marketing. Obwohl sich Unternehmen intensiv mit der KI-Nutzung befassen, wird sie bislang in lediglich der Hälfte der identifizierten Use Cases produktiv eingesetzt. Dabei ermöglicht sie unter anderem tiefere Einblicke in das Kundenverhalten, gezielte Ansprache und personalisierte Maßnahmen.

Im Vertrieb kommt KI dagegen meist zur Prozessautomatisierung zum Einsatz. Zum Beispiel spart maschinelle Text- und Bildverarbeitung Zeit und Ressourcen. Als weiteren Use Case nennt der Report die „Nachfrage-Generierung“: Dabei werden vielversprechende Interessenten bezüglich ihrer Kaufbereitschaft analysiert und gezielt angesprochen, falls ein Kaufabschluss wahrscheinlich ist. Im Produktmanagement wird KI dagegen vor allem für Analysezwecke genutzt. Automatisch gesammelte Daten aus verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus geben etwa Aufschluss über Kundenbedürfnisse.

Mehr Testbetrieb als Alltagstechnik

Der Report zeigt, dass KI mehr im Testbetrieb als im Alltagseinsatz etabliert ist. Als größte Herausforderung gilt vor allem die Bereitstellung hinreichender und qualitativ hochwertiger Daten. Die Experten empfehlen daher die Einführung von Standards für die Umgang mit Daten. Gleiches gilt für den Datenschutz und dessen rechtskonforme Einhaltung. Die technischen Rahmenbedingungen müssen ebenfalls passen, etwa hinsichtlich der vorhandenen Rechen- und Speicherkapazitäten. Geschultes Personal, inklusive Fachkräften wie Data Scientists und Software Engineers, ist ebenfalls unabdingbar.

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