Browser-basiertes Data Cleansing

Uniserv stellt Data Activity Board vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Uniserv will mit dem Data Activity Board das Data Cleansing vereinfachen.
Uniserv will mit dem Data Activity Board das Data Cleansing vereinfachen. (Bild: Uniserv)

Der Spezialist für Kundendatenmanagement Uniserv hat das „Data Activity Board“ angekündigt. Die Browser-basierte Lösung richtet sich an alle Unternehmen, die Stammdaten verarbeiten und bereinigen müssen.

Das Data Activity Board kommt zum Einsatz, wenn sich einzelne Datensätze nicht im Zielsystem bearbeiten lassen oder dort nicht verändert werden sollen. Data Stewards können über die Uniserv-Lösung einzelne Datensätze manuell nachbearbeiten, ergänzen und bereinigen, etwa Postleitzahlen, Adressen oder Namen. Dazu sind Workflows definiert, die sich je nach Art des Datenfehlers anpassen oder neu definieren lassen. Eine Übersichtsdarstellung zeigt an, welche Daten bereits bearbeitet wurden. Die Nutzer benötigen für den Einsatz des Data Activity Boards keinerlei Programmierkenntnisse.

Kontrollierte Datenbearbeitung

Die Uniserv-Lösung sorgt für kontrollierte Bearbeitung von Datensätzen. Data Stewards oder Data-Governance-Beauftragte können Verantwortlichkeiten individuell festlegen. Ein Dashboard stellt für alle Beteiligten stets den aktuellen Stand der Datensätze dar. Auf diese Weise lässt sich frühzeitig erkennen, ob die Daten für Folgeaktivitäten wie etwa den Import in ein Zielsystem fristgerecht bereitstehen. Das Data Activity Board eignet sich vor allem für Firmen mit vielen verschiedenen Unternehmensapplikationen, die keine zentrale Plattform zur Datenverwaltungen nutzen wollen. Externe Dienste lassen sich unkompliziert einbinden.

„Oft werden Datensätze noch über Excel-Listen einzeln nachbearbeitet. Dieses Vorgehen ist jedoch sehr fehleranfällig“, erklärt Dr. Christiana Klingenberg, Senior Solution & Product Manager von Uniserv. „In das Uniserv Data Activity Board werden jedoch nur die Daten aufgenommen, die eine Änderung benötigen. Bei Excel ist hingegen die Gefahr groß, dass Mitarbeiter bereits korrigierte Daten nochmals und dann auch unkorrekt verändern. Zudem ist nicht nachvollziehbar, ob Mitarbeiter aktiv an ihren Listen arbeiten und wie der Stand der Bearbeitung zum aktuellen Zeitpunkt ist“, ergänzt sie.

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