Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e. V.

Umfassende Transparenz bei IoT-Geräten gefordert

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Laut BVDW-Vizepräsident Stephan Noller ist die Digitalbranche bereit, ihren Beitrag zur Transparenz bei IoT-Geräten zu leisten.
Laut BVDW-Vizepräsident Stephan Noller ist die Digitalbranche bereit, ihren Beitrag zur Transparenz bei IoT-Geräten zu leisten. (Bild: BVDW)

Bei einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. sprachen sich 96 Prozent der 209 Befragten Experten aus Mitgliedsunternehmen für eine umfassende Transparenz bei Internet-of-Things-Geräten aus.

Verbraucher sollten wissen, welche Daten ihre Endgeräte an welche Empfänger übertragen. Laut BVDW soll davon auch die Digitalbranche profitieren.

Zahl vernetzten Geräte steigt weiter

Laut einer Gartner-Schätzung soll die Zahl der Geräte, die mit dem Internet vernetzt sind, weiter steigen. Bis zum Jahr 2020 sollen es weltweit bis zu 20,4 Milliarden Geräte sein – annähernd doppelt so viele, wie die für 2018 vorausgesagten 11,2 Milliarden.

Aus diesem Grund ist die Digitalbranche für eine transparente Auskunft der übermittelten Daten bei den IoT-Geräten. Stephan Noller, BVDW-Vizepräsident, sagt: „Die Digitalbranche ist geschlossen bereit, Einblick in die Datenprozesse zu gewähren und einen wichtigen Beitrag zur Transparenz zu leisten.“

Der Lösungsansatz

Ein erster Ansatz, dem nachzukommen, wäre laut BVDW eine Art Selbstauskunft der vernetzten Geräte, um Verbrauchen die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen.

61 Prozent der vom BVDW befragten Digitalunternehmen sind der Meinung, dass dies auch flächendeckend umsetzbar ist. Auch laut Stephan Noller „funktioniert eine solche Lösung vor allem dann, wenn sie eine möglichst breite Umsetzung findet“.

Nutzen für die Digitalbranche

Auch die Digitalbranche könnte aus einer solchen Maßnahme Nutzen ziehen. 80 Prozent der Befragten Unternehmen gaben an, dass so eine Selbstauskunft einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz von IoT-Geräten durch den Verbraucher leistet und eine weitere Verbreitung der Technologie fördert.

Nur elf Prozent sind der Meinung, dass ein solches System zu unverhältnismäßig hohem Mehraufwand führt und die Entwicklungsgeschwindigkeit des Internets der Dinge bremse.

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