Förderung von KI-Talenten TUM erfolgreich bei Nachwuchsprogramm für KI

Von Christoph Kurth

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert zwei „Konrad Zuse Schools“ für Künstliche Intelligenz, an denen die Technische Universität München (TUM) maßgeblich beteiligt ist.

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Die Technische Universität München konnte beim Nachwuchsprogramm für Künstliche Intelligenz zwei Erfolge erzielen.
Die Technische Universität München konnte beim Nachwuchsprogramm für Künstliche Intelligenz zwei Erfolge erzielen.
(Bild: Fabian Vogl / TUM)

Die Programme richten sich an deutsche und internationale Masterstudierende, Doktorandinnen und Doktoranden. Mit Stipendien oder Anstellungsverträgen sollen die künftigen Forscher in Deutschland ihre akademische Ausbildung fortsetzen und auch anschließend einen Platz in der heimischen Spitzenindustrie erhalten.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann: „Dies ist ein großartiger Erfolg und eine deutliche Kräftigung unseres Munich Data Science Institute (MDSI). Als zentrale Schnittstelle und Innovationsplattform an der TUM für Fragen und Lösungen aus Datenwissenschaften, Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz gewinnt das MDSI durch diese Förderentscheidungen weiter an Attraktivität für Nachwuchstalente und internationaler Sichtbarkeit in der Wissenschaft.“

Die Förderprojekte

Bei der „Konrad Zuse School of Excellence in Reliable Artificial Intelligence” soll es um die gesellschaftliche und politische Einbeziehung der KI in kritischen Anwendungsbereichen gehen. Die TUM hat hier mit Prof. Stephan Günnemann die Sprecherfunktion.

Bei der „Konrad Zuse School of Excellence in Learning and Intelligent Systems (ELIZA)” ist die TUM über Prof. Daniel Cremers ebenfalls entscheidend beteiligt. Bei diesem Projekt geht es aus Sicht der TUM um die Grundlagen des Maschinellen Lernens und deren Einsatz in Themengebieten wie Autonome Systeme, Robotik, Computer-Vision, Erdbeobachtung und Biomedizin.

Die „Konrad Zuse Schools“

Benannt nach dem Erfinder des Computers, sollen die „Konrad Zuse Schools“ die KI-Ausbildung auf Master- und Promotionsebene durch hochschulübergreifende Lehr- und Lernformate sowie eine enge Anbindung an die Digitalwirtschaft stärken.

Insgesamt bewarben sich 18 Projekte für die Förderung. Drei wurden bundesweit ausgewählt, darunter eines unter Führung der TUM und eines mit maßgeblicher Beteiligung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für die „Konrad Zuse Schools“ in den nächsten Jahren zunächst 24 Millionen Euro bereit.

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