Digitalisierung für die Industrie TU Kaiserslautern erprobt 5G-Technologien

Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) erforscht zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Verein SmartFactory KL und anderen Industriepartnern, wie 5G-Technologien künftig in der Industrie zum Einsatz kommen können.

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Professor Dr. Hans Schotten von der TU Kaiserslautern erforscht mit Partnern 5G-Technologien für die industrielle Produktion.
Professor Dr. Hans Schotten von der TU Kaiserslautern erforscht mit Partnern 5G-Technologien für die industrielle Produktion.
(Bild: TU Kaiserslautern)

Im Fokus der Forschung stehen dabei Vernetzungskonzepte für Produktion und Logistik. Die Arbeiten finden im Rahmen des 5G-Forschungsvorhabens „5G Kaiserslautern“ statt und sind Teil der 5G-Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI).

Anwendungsszenarien für Forschung und Industrie

Professor Dr. Hans Schotten und sein Team untersuchen 5G-Techniken, um unter anderem Maschinen besser zu vernetzen, um Daten schneller und effizienter übertragen zu können.

Das DFKI testen derzeit zusammen mit SmartFactory KL Open RAN Netze (RAN = Radio Access Network, bzw. Funkzugangsnetz). Diese sollen als Schnittstellen für verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller dienen.

Ziel soll es sein, eine zuverlässige und stabile Plattform aufzubauen, bei der die 5G-Technik unabhängig vom Hersteller der Hard- und Software eingebunden wird.

Professor Dr. Hans Schotten sagt: „Die Industrie zeigt an dieser Technologie derzeit großes Interesse, da sich mit Open RAN Netzen relativ einfach anwendungsspezifische Funktionen in die Infrastruktur integrieren lassen, darunter auch Funktionalitäten der Künstlichen Intelligenz.“

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