Nachbericht

Trivadis TechEvent im Zeichen der Digitalen Transformation

| Autor / Redakteur: Anne Broy / Nico Litzel

Rund 600 Teilnehmer verzeichnete der Schweizer IT-Dienstleister Trivadis am 15. September beim TechEvent in Zürich.
Rund 600 Teilnehmer verzeichnete der Schweizer IT-Dienstleister Trivadis am 15. September beim TechEvent in Zürich. (Bild: Trivadis)

Am 15. September hielt der Schweizer IT-Dienstleister Trivadis sein TechEvent in Zürich ab. Das Unternehmen zählt zu den größten der Branche in der Schweiz und ist dort sowie in Deutschland, Österreich und Kopenhagen mit 14 Niederlassungen vertreten. Auch zahlreiche deutsche Unternehmen, wie Audi, BMW, Lufthansa oder Telefónica O2 Germany zählen zu den Kunden von Trivadis.

Trivadis ist seit seiner Gründung 1994 spezialisiert auf den Umgang mit Daten, vornehmlich mit Datenbanken der Marktführer von Oracle und Microsoft. Im Zeitalter von Facebook und des Internet der Dinge zählen jedoch auch Big-Data- und NoSQL-Technologien zu den Kompetenzen der Schweizer. Insofern war das TechEvent mit über 600 Teilnehmern auch geprägt davon, wie Unternehmen die heutigen und zukünftigen Datenberge meistern und ihnen auch noch wichtiges Wissen abtrotzen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.

Urban Lankes, Mitbegründer von Trivadis und derzeit Interims-CEO, begrüßt die Teilnehmer des TechEvents.
Urban Lankes, Mitbegründer von Trivadis und derzeit Interims-CEO, begrüßt die Teilnehmer des TechEvents. (Bild: Trivadis)

Urban Lankes, Mitbegründer von Trivadis und derzeit Interims-CEO, spornte in seinen Eröffnungsworten die IT- und Transformations-Teams der Kunden aber auch seine eigenen Mitarbeiter an: „Wir schaffen einen echten Mehrwert. Wir begeistern. In der Zusammenarbeit. Im Ergebnis.“ Die Begeisterung war dem Unternehmer und seinen Mitarbeitern anzumerken: In 70 Einzelsession deckten sie die ganze Palette der Themen ab, die aktuell beim Umgang mit Daten erforderlich sind. Insbesondere das Thema IoT stand im Vordergrund, aber auch Konzepte wie Data Lakes und Data-Warehouse-Modernisierung fehlten nicht.

IoT und Big Data: Vorboten des digitalen Kulturwandels

Dabei ließen die Mitarbeiter ihrer Kreativität freien Lauf: von der App zur Parkhausbewirtschaftung des eigenen Firmengebäudes (und darüber hinaus) über den Verkaufsautomaten, der via IoT auch für Blinde bedienbar wird, bis hin zur drohnengestützten Suche nach Rehkitzen, die sich in erntereifen Feldern verbergen, wurden plakative, innovative Projekte präsentiert.

Dass aber nicht alles eitel Sonnenschein ist, wo IoT und Big Data draufstehen hat, machten Referenzkunden deutlich: Ihre Beispiele zeigten, dass die Digitale Transformation nicht nur als technische Herausforderung begriffen werden darf, sondern für die meisten Unternehmen auch einen Wandel in der Kultur bedeutet.

Die Art, wie man auf die Anforderungen einer digitalisierten Welt reagieren muss, erfordert ein Umdenken bei Mitarbeitern und Chefs – das ist nicht immer einfach. Trivadis selbst nimmt sich dabei nicht aus und berichtete erstaunlich offen über das Pilotprojekt zur Transformation, das in der Baseler Niederlassung gestartet wurde. Eine Erkenntnis dabei: Selbst eine Doppelspitze aus kommunikationsfreudigen Managern wird nicht jeden Mitarbeiter davon überzeugen können, dass flache Hierarchien und mehr Selbstverantwortung das Berufsleben erfüllter und interessanter machen.

Nigel Barlow
Nigel Barlow (Bild: Trivadis)

Der britische Keynote-Sprecher Nigel Barlow appellierte in einer inspirierenden Rede an die Teilnehmer, verkrustete Denkstrukturen aufzubrechen und neue Wege zu denken. Denn nur so könnten Innovationen entstehen. Für Unternehmen bedeute dies laut Barlow, sich manchmal an die berühmten Garagen im Silicon Valley zu erinnern. Doch natürlich nicht die Garagen führten zur Innovation, sondern das Verhalten der Menschen in ihnen: Befreit von Silos und Hierarchiedenken könnten Experten gemeinsam unbefangen ihrer Kreativität freien Raum lassen.

Wenn ITler Salsa tanzen

Neben all der Innovation und digitalen Transformation wurden aber auch klassische IT-Infrastrukturthemen präsentiert, ohne die bekanntlich nichts läuft: Backup- und Recovery-Strategien, Datenbankmigration und Server-Performance spielen im Portfolio von Trivadis ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch diese Sessions waren jeweils sehr gut besucht, wie die ganze Veranstaltung insgesamt das Tagungshotel gut auslastete.

Sehr gut kam bei den Teilnehmern die karibische Nacht an.
Sehr gut kam bei den Teilnehmern die karibische Nacht an. (Bild: Trivadis)

Richtig voll wurde es auch bei der karibischen Nacht am Abend, insbesondere der Salsa-Kurs fand bei dem IT-affinen Publikum erstaunlich großen Anklang. Bei aller ausgelassenen Stimmung durfte aber der Gedanke an die Opfer der Wirbelstürme in der Karibik nicht fehlen: CEO Lankes rief zu Spenden auf. Trivadis verdoppelte die Summe, so dass am nächsten Morgen stolze 6.000 Franken in der Spendenbox lagen. Ein äußerst positiver Abschluss eines aufschlussreichen Tages.

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