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Forschungs- und Entwicklungsprojekt gestartet TIQ analysiert große Graph-Datenbanken mit InfAI

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Beratungs- und Entwicklungsdienstleister TIQ hat gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI) das Projekt „Entwicklung eines interaktiven Werkzeugs zur visuellen Analyse sehr großer Graphdaten“ ins Leben gerufen.

TIQ hat gemeinsam mit InfAI ein Graphdatenbankenprojekt gestartet.
TIQ hat gemeinsam mit InfAI ein Graphdatenbankenprojekt gestartet.
(Bild: TIQ)

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Tools zur interaktiven Big-Data-Analyse, das speziell für große Mengen vernetzter Daten geeignet ist. Damit will TIQ dem wachsenden Bedarf an Data-Mining-Lösungen und den zunehmend komplexeren Anforderungen an die Datenanalyse Rechnung tragen. Da ein derartiges Projekt sehr kompliziert und forschungsintensiv ist, wurde das InfAI als Partner ins Boot geholt. Das An-Institut an der Universität Leipzig bringt das Graphanalyse-Werkzeug Gradoop mit ein, das gemeinsam mit dem nationalen Big-Data-Kompetenzzentrum ScaDS Dresden/Leipzig entwickelt wurde.

Gradoop als Basis

Gradoop ermöglicht die verteilte Integration, Speicherung und Analyse sehr großer Graphen auf Basis existierender Big-Data-Technologien wie HDFS, HBase und Flink. Das erweiterte Property-Graph-Model kann auch mit großen Mengen an Graphdaten umgehen. Mittels generischer Operatoren lassen sich über eine Workflow-Sprache Integrations- und Analyseprozesse definieren und ausführen. Zudem können auch vorab nicht modellierte Beziehungen über Subgraphen modelliert werden. Das Gradoop-Framework ist in der Big-Data-Community bereits bekannt und wird im Rahmen des TIQ-Projekts die nötigen Erweiterungen für den Unternehmenseinsatz erhalten.

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