Anwenderkonferenz

Tibco stellt StreamBase 10 und Spotfire Data Catalog vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Tibco hat StreamBase 10 und den Spotfire Data Catalog vorgestellt.
Tibco hat StreamBase 10 und den Spotfire Data Catalog vorgestellt. (Bild: Screenshot / Tibco)

Im Rahmen seiner Anwenderkonferenz hat Tibco mehrere Neuheiten angekündigt. Dazu zählen die Streaming-Analytics-Lösung StreamBase 10 und der Spotfire Data Catalog.

Die Analytics-Plattform StreamBase 10 bietet eine Reihe neuer Funktionen, um kontinuierlich verfügbare und hochgradig skalierbare Anwendungen für Algorithmic Awareness und Automatisierung zu ermöglichen. Dazu kombiniert sie prädiktive und Streaming-Technologien mit bewährten Praktiken zur Anwendungsentwicklung und -skalierung. StreamBase 10 eignet sich vor allem für Szenarien wie beispielsweise IoT-Implementierungen, die besonders hohe Anforderungen an Intelligenz, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit stellen.

Entscheidungen in Echtzeit

Gängige DevOps-Tools sind bereits in die Entwicklungsoberfläche der Plattform eingebunden. Neu ist die Unterstützung von Modellen auf Basis von prädiktiven Methoden und maschinellem Lernen: In Verbindung mit Kontextdaten können Anwender in Echtzeit optimale Entscheidungen treffen. „Mit StreamBase 10 verfolgen wir einen völlig neuen Ansatz für unsere branchenführende Streaming-Analytics-Plattform“, erklärt Mark Palmer, Senior Vice President und General Manager Analytics von Tibco. „Da sich StreamBase 10 bedarfsorientiert skalieren lässt, können unsere Kunden ihre Datenbestände in Echtzeit analysieren, auf die gewonnenen Erkenntnisse sofort reagieren und dadurch messbar bessere Ergebnisse erzielen“, ergänzt er.

Datenkatalog gestartet

Tibco präsentierte außerdem den Spotfire Data Catalog, der KI-gestützte Funktionen für Data Discovery, Textanalyse sowie Smart Data Ingestion and Unification bietet. Sie nutzt dazu patentierte Composite-Join-Operationen, um sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten automatisch zu finden und miteinander zu verknüpfen. IT-Teams können damit Business-Analysten und Datenwissenschaftlern einen einheitlichen Self-Service-Zugang zu relationalen und Big-Data-Datenquellen zur Verfügung stellen.

Informationen einfacher finden

Bei der kontinuierlichen Indexierung von Datenbanken und Datenpools nutzt der Spotfire Data Catalog komplexe Text-Mining-Algorithmen, die Beziehungen, Konzepte und Stimmungen aufdecken. Die Informationen lassen sich über eine gezielte Suche finden oder als Empfehlung ausgeben. Anwender wählen dann einfach aus, was in ihren virtuellen Datamart übernommen wird und geben diesen anschließend für die Analyse mit Spotfire frei.

„Spotfire Data Catalog macht das Navigieren in Unternehmensdaten so einfach wie die Content-Suche im Web“, erläutert Brad Hopper, Vice President Product Strategy von Tibco. „Maschinelles Lernen und komfortable Drag-&-Drop-Funktionen für die Datenübernahme in individuelle Spotfire-Datamarts helfen unseren Kunden dabei, isolierte Datensilos aufzulösen und den Wert ihrer Datenassets zu maximieren. Mit Spotfire Data Catalog erhalten sie Einblick in Daten, von deren Existenz sie bis dato nichts geahnt haben“, führt er weiter aus.

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