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01.07.2020

TIBCO und Microsoft: Kognitive Dienste auf Azure für gemeinsame Kunden

TIBCO Spotfire und TIBCO Data Science unterstützen nun Azure Cognitive Services von Microsoft. Die TIBCO-Lösungen erweitern diese Dienste um Analysemöglichkeiten für multivariante Anomalien und Fehler-Ursache-Zusammenhänge. Dafür nutzen sie die kognitiven Fähigkeiten der Schlüsselbegriffserkennung („Key Phrase Extraction“), um Entscheidungen zu treffen und Aktionen wie die Anomalie-Erkennung zu automatisieren. Mithilfe von visuellen Analysen und Datenwissenschaft können Sensor- und Protokolldaten am Netzwerkrand analysiert werden. Es ist auch möglich, Anomalien in riesigen Datenmengen zu erkennen und Fall-Manager zu alarmieren, damit diese dann vorbeugende Maßnahmen ergreifen können.

Die Initiative bringt die Leistungsfähigkeit der visuellen Analyse- und Datenwissenschafts-Lösungen von TIBCO in Anwendungsfällen zur Geltung, in denen Unternehmen Daten in Echtzeit verarbeiten müssen, ohne dass eine Internet-Verbindung zur Verfügung steht. Mit zusätzlichen kognitiven Diensten profitieren Unternehmen von einer höheren Betriebseffizienz und niedrigeren Gerätekosten. Bestehende Kunden, die Spotfire in ihren IoT-Umgebungen einsetzen, nennen besonders hohe Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit als wichtige Unterscheidungsmerkmale gegenüber anderen Lösungen.

Vorteile und Kosteneinsparungen in der Praxis

So verzeichnete beispielsweise eine auf das Gesundheitswesen spezialisierte Bildungseinrichtung einen Rückgang der postoperativen Infektionen vor Ort um 74 Prozent – was darauf zurückzuführen ist, dass vorausschauende Entscheidungen direkt im Operationssaal getroffen werden.

Ein Fertigungsunternehmen in der Halbleiterindustrie wiederum setzte digitale Zwillinge und Modelloperationen ein, um raumbezogene Anomalien innerhalb der digitalen Wafer-Abbilder (Wafer-Maps) zu erkennen und Kosteneinsparungen in Millionenhöhe zu ermöglichen.

Flexibilität für KI-Szenarien

„Immer mehr Unternehmen, die vorausschauende Wartung nutzen, suchen nach einer Möglichkeit, künstliche Intelligenz näher an dem Ort einzusetzen, an dem ihre Daten generiert werden – um zeitnahe Analysen durchführen zu können und Antworten zu erhalten“, so Matt Quinn, Chief Operating Officer von TIBCO: „Der Ansatz von TIBCO für visuelle künstliche Intelligenz, Analytik und maschinelles Lernen lässt sich gut mit Azure KI und Cognitive Services von Microsoft integrieren. Speziell die Python-APIs von Microsoft können problemlos aus TIBCOs Analytik-Angeboten heraus aufgerufen werden, was unseren Kunden Flexibilität für KI-Szenarien im Kern und am Rand des Netzwerks bietet, online und offline. Das Hinzufügen von Azure KI bietet Unternehmen Flexibilität und große Auswahlmöglichkeiten bei der Verwendung von TIBCO Data Science mit Funktionen für maschinelles Lernen.“

„TIBCO kann eine lange Erfolgsbilanz vorweisen, was die Bereitstellung fortschrittlicher Analyse- und Datenwissenschafts-Lösungen betrifft“, ergänzt Bharat Sandhu, Director, Azure Marketing, Microsoft: „TIBCO hat die Leistungsfähigkeit von Azure Cognitive Services genutzt, um Kunden noch größere Flexibilität bei der Bereitstellung von KI-Lösungen zu bieten – von der Durchführung der Anlagenverwaltung und der Analyse von Funktionen bis hin zur Identifizierung anomaler Datenpunkte und der Alarmierung eines Fall-Managers.“

Weiterführende Informationen

Diese Ankündigung zeigt die gestärkte Beziehung zwischen TIBCO und Microsoft. In deren Rahmen entstehen Lösungen für Unternehmen, die damit die Umwandlung ihrer digitalen Geschäftsprozesse beschleunigen wollen.

Weitere Informationen über die Bereitstellung von künstlicher Intelligenz am Netzwerkrand oder vor Ort, vollständig getrennte Container und die Vor-Ort-Bereitstellung von Containern finden sich hier