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Treibereinführung vorgezogen Teradata bringt Presto-Zeitplan auf Trab

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Big-Data-Spezialist Teradata hat seinen Zeitplan für die Unterstützung der Open-Source-Software Presto gestrafft und die Einführung der Treiber für ODBC und JDBC vorgezogen.

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Teradata beschleunigt seine Presto-Unterstützung.
Teradata beschleunigt seine Presto-Unterstützung.
(Bild: Screenshot Teradata-Website)

Das bedeutet einen großen Fortschritt für die SQL-Query-Engine als Unternehmenslösung, da die Treiber den Einsatz von Analyse- und Business-Intelligence-Anwendungen ermöglichen. Sie liefern die Verbindung und das Umsetzungsprotokoll, um Abfragen und Resultate zwischen Datenbank und Anwendung zu übertragen. Ursprünglich war die Integration der ODBC-/JDBC-Treiber für Mitte 2016 geplant. Aufgrund der großen Nachfrage aus der Open-Source-Presto-Community stellt Teradata die OBDC-Treiber nun schon im vierten Quartal 2015 und die JDBC-Treiber im ersten Quartal 2016 kostenfrei bereit.

Effektivere Abfragen

Durch die neuen Treiber kann Presto die analytischen Systeme in Unternehmen effektiver nutzen, um interaktive analytische Abfragen zu erstellen und sich bestehender SQL-Business-Intelligence- und Visualisierungstools zu bedienen. Zudem können Unternehmen durch Nutzung der vertrauten ODBC- und JDBC-Datenbankschnittstellen mit wenig Aufwand Business-Intelligence-Anwendungen im Data Lake entwickeln. Das Ziel sei laut Teradata, die Nutzung der Plattform über die Spitzenunternehmen aus dem Silicon Valley hinaus zu verbreiten.

„Für Unternehmen, die sich als datengesteuerte Organisationen etablieren möchten, erhält Presto dank der neuen Treiber für ODBC und JDBC noch größeren Nutzen“, erklärt Oliver Ratzesberger, President der Teradata Labs. „Teradata trägt engagiert zur Open Source Community entsprechend ihrer Prioritäten bei, um den Einsatz von Presto in Unternehmen voranzutreiben“, ergänzt er.

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