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Unterstützung bei der Weiterentwicklung Teradata bietet ersten Unternehmenssupport für Presto

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Teradata beteiligt sich an der Open-Source-Entwicklung der SQL Query Engine Presto. Das Teradata-Tochterunternehmen Think Big bietet kommerziellen Support bei der Implementierung und Nutzung der Engine in Unternehmen.

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Teradata unterstützt Presto.
Teradata unterstützt Presto.
(Bild: Teradata)

Presto ist eine von Facebook entwickelte Engine für Abfragen mit der Datenbanksprache Standard Query Language (SQL) im Rahmen von Big-Data-Analysen. Die als Open Source angebotene SQL-Query-Engine findet bei immer mehr Unternehmen Anwendung. Dazu zählen auch Airbnb, Dropbox, Gree, Groupon oder Netflix.

Vorteile von Presto

Innerhalb der übergreifenden Analyseumgebung Teradata Unified Data Architecture ergänzt Presto die Software Teradata QueryGrid. Während Anwender ihre Abfragen mit Teradata QueryGrid aus der Teradata Database und der Teradata Aster Database heraus starten können, ermöglicht Presto die direkte Initiierung von einer Hadoop-Plattform aus. Presto läuft auf verschiedenen Hadoop-Distributionen und kann zusätzlich von einer Hadoop-Plattform aus auf Cassandra, relationale Datenbanken oder proprietäre Datenspeicher zugreifen. Das ermöglicht Nutzern, mit einer einzigen Abfrage Daten aus sämtlichen analytischen Systemen eines Unternehmens auszuwerten. So ziehen Unternehmen maximalen Nutzen aus Data Lakes aller Größenordnungen, von wenigen Gigabytes bis hin zu Petabytes.

Weiterentwicklung von Presto

Die Weiterentwicklung von Presto durch Teradata soll in drei Phasen ablaufen:

  • Phase 1: Die Implementierung von Presto soll durch erweiterte Funktionen erweitert werden. Zum Beispiel bei der Installation, Support-Dokumentation und dem Monitoring. Die Erweiterungen der Phase 1 sind bereits als Download bei Teradata oder Github erhältlich.
  • Phase 2: Im zweiten Schritt wird Presto in andere Big-Data-Komponenten integriert. Dies umfasst Standard-Tools für das Hadoop Distribution Management, die Kompatibilität mit YARN und erweiterten Nutzungsmöglichkeiten von Presto außerhalb des Hadoop Distributed File Systems (HDFS) mithilfe von Konnektoren. Diese Funktionen sollen bis Ende 2015 verfügbar sein.
  • Phase 3: Im letzten Schritt will Teradata die Einführung von Presto in Unternehmen und die Integration mit Business Intelligence Tools erleichtern. Dazu soll eine Kompatibilität mit den Datenbankschnittstellen ODBC (Open Database Connectivity) und JDBC (Java Database Connectivity APIs) hergestellt werden. Außerdem will Teradata mit einer rollenbasierten Zugriffssteuerung die Sicherheit von Presto verbessern. Diese Erweiterungen lassen allerdings noch bis 2016 auf sich warten.

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