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Watson IoT-Center Telekom zieht bei IBM ein

| Redakteur: Jakob Schreiner

Die Telekom ist künftig mit einem „Innovationsraum“ in IBMs IoT-Center in München vertreten. Dort wollen beide Unternehmen ihre spezifischen Kompetenzen bündeln und zusammen an IoT-Anwendungen, Künstlicher Intelligenz und der Weiterentwicklung des Narrowband-IoT (NB-Iot) arbeiten.

IBM investierte rund 200 Millionen US-Dollar in das Watson IoT-Center.
IBM investierte rund 200 Millionen US-Dollar in das Watson IoT-Center.
(Bild: Telekom)

Wie zuletzt Bosch weitet nun auch die Telekom ihre IoT-Aktivitäten aus und eröffnet einen Innovationsraum im IBM Watson IoT-Center in München. Dort will das Telekommunikationsunternehmen mit IBM bei Themen des IoT und der Künstlichen Intelligenz (KI) zusammenarbeiten, teilte die Telekom am Mittwoch mit. Bei der Partnerschaft gehe es konkret um die Weiterentwicklung der Narrowband-IoT (NB-IoT)-Technologie und wie Unternehmen aus der Industrie, dem Gesundheitswesen oder dem Smart-City-Umfeld Erkenntnisse aus großen Datenmengen für sich nutzen können.

Hierfür bekommt die Telekom ihren eigenen „Innovationsraum“ in dem diverse Anwendungen wie smartes Parken, intelligentes Abfall- und Wasser-Management, Messung und Überwachung der Luftqualität sowie Lösungen für vorausschauende Wartung gezeigt. Beispielsweise wird die bestehende Luftqualität-Lösung der Telekom mit der Watson IoT Plattform kombiniert: Sensoren erfassen und senden Luftqualitätsdaten von praktisch jedem Ort aus, die dann über mehrere Stadtteile hinweg aggregiert, analysiert und mit Wettervorhersagen und Verkehrsinformationen kombiniert werden.

Neben der Telekom sind im Watson IoT-Center noch weitere Unternehmen wie BMW, BNP Paribas, Capgemini, Tech Data und Tech Mahindra beteiligt. Seit der Eröffnung im Februar 2017 arbeiten rund 1.000 IoT-Experten in IBMs „globalen Hauptsitz für den Geschäftsbereich Watson IoT“ in München. IBM hatte damals rund 200 Millionen US-Dollar investiert.

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