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Version 2020.3 vorgestellt Tableau-Update optimiert Datenvorbereitung

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Analytics-Plattform Tableau ist ab sofort in Version 2020.3 verfügbar. Zu den Neuerungen zählen unter anderem direktes Schreiben in externe Datenbanken und verbesserte Tools für Administratoren.

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Tableau 2020.3 ist ab sofort verfügbar.
Tableau 2020.3 ist ab sofort verfügbar.
(Bild: Tableau)

Nutzer von Tableau 2020.3 können nun Daten direkt aus Tableau Prep Builder heraus in externe Datenbanken schreiben und aktualisieren, was die Einsatzmöglichkeiten der Plattform bei der Datenvorbereitung erweitern soll. Dazu lassen sich auf- und vorbereitete Daten in einer On-Premises- oder Cloud-basierten Datenbank speichern und somit organisatorische Governance bei sofortiger Verfügbarkeit gewährleisten.

Eine Drag-and-Drop-basierte Benutzeroberfläche im gewohnten Tableau-Stil erleichtert den Anwendern den Umgang mit der neuen Funktion. Programmierkenntnisse oder externe Tools sind nicht erforderlich. Nutzer von Tableau Data Management können zudem festlegen, dass ausgegebene Daten automatisch in den Tableau Catalog aufgenommen werden. Dort lassen sich Abhängigkeiten und Folgen aufdecken sowie Metadaten und Datenqualitätshinweise ergänzen.

Weitere Neuerungen

Tableau 2020.3 enthält außerdem neue Tools für Administratoren. Sie gestatten die unkomplizierte Bereitstellung der Plattform im gesamten Unternehmen sowie verbesserte Lizenz- und Mobilgeräteverwaltung. Zusätzlich stehen neue Apps für iOS, Android und Blackberry bereit. Die Auswahl an Datenquellen wurde mit der Einführung von Tableau-Extension-Gallery-Connectors ausgebaut. Sie unterstützen Datenbanken von Actian, Dremio, Elasticsearch, Ocient, Qubole, SQream und Yellowbrick.

Neu an Bord sind auch Funktionen zur Vorhersagemodellierung innerhalb des bekannten Tabellenberechnungsprozesses. Dadurch werden Erweiterungen von Drittanbietern oder komplexe Programmierarbeiten in R oder Python überflüssig. Ein neuer IN-Operator erleichtert das Vergleichen großer Listen. Benutzer können zudem raumbezogene Daten mittels der neuen Funktion zur räumlichen Datenzusammenführung leichter analysieren.

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