In-Memory-Analysen

Tableau 10.5 setzt auf Daten-Engine Hyper

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Tableau 10.5 bringt die neue Datenengine Hyper mit. Dadurch lassen sich umfangreiche Analysen schneller bewerkstelligen und für mehr Mitarbeiter skalieren.
Tableau 10.5 bringt die neue Datenengine Hyper mit. Dadurch lassen sich umfangreiche Analysen schneller bewerkstelligen und für mehr Mitarbeiter skalieren. (Bild: Tableau)

Mit Version 10.5 bringt Tableau seine Visual-Analytics-Plattform auf den neuesten Stand. Erstmals ist die Daten-Engine Hyper an Bord. Sie sorgt für deutliche Performancegewinne bei Abfragen und der Extrakterstellung.

Die neue Datenengine Hyper kann riesige Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten, was die Arbeitsvorgänge in Tableau 10.5 beschleunigt. Dadurch können Unternehmen umfangreiche Analysen schneller durchführen und für mehr Mitarbeiter skalieren. „Mit der Hyper-Daten-Engine-Technologie als neuem Motor der gesamten Tableau-Plattform werden Kunden eine neue Stufe der Analytics-Leistung erleben. Durch die hochmoderne In-Memory-Technologie von Hyper werden schnelle, einfache Visual Analytics für alle Kunden zur Realität“, freut sich Francois Ajenstat, Chief Product Officer von Tableau.

Leistungsstarke Engine

Hyper wurde speziell für schnelle Dateneinspielung und analytische Abfrageverarbeitung großer oder komplexer Datenbestände entwickelt. Ursprünglich geht die Engine auf eine gewerbliche Ausgründung der Technischen Universität München zurück, die schließlich 2016 von Tableau übernommen wurde. Hyper nutzt neueste Entwicklungen bei Multi-Core-Prozessoren und der Parallelisierung von Workloads. Kunden sollen durch modernste Abfrageoptimierungstechniken und einem einzigen säulenförmigen Speicherstatus für alle Workloads näher an ihre Daten herangeführt werden. Der Umstieg auf die neue Engine erfolgt nahtlos, eine Datenmigration ist nicht erforderlich.

Weitere Neuerungen

Neben der Hyper-Intergration ist ab Version 10.5 nun auch der Einsatz von Tableau Server unter Linux möglich. Die Endbenutzerfunktionen sind dabei identisch zur Windows-Variante. Unterstützt werden CentOS, Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux sowie Linux-Distributionen von Oracle. Die Benutzerauthentifizierung lässt sich über LDAP, Active Directory oder lokale Authentifizierung realisieren. Per Backup und Restore ist eine einfache Migration auf die Linux-Variante von Tableau Server möglich.

Ebenfalls neu sind Visualisierungen per QuickInfos. Sie ermöglichen unter anderem das Einbetten kontextbezogener Visualisierungen in Tooltips, ohne dazu auch nur eine Zeile Code zu benötigen. Das soll Dashboards und Storys rationalisieren und für zusätzliche Erkenntnisse sorgen, während das Design sauber bleibt. Tableau 10.5 ermöglicht außerdem verschachtelte Projekte, die eine fein abgestimmte Kontrolle von Inhalten und Berechtigungen gewährleisten.

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