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Data Analytics T-Systems prognostiziert Abfahrtszeiten

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Die Deutsche Bahn wird zukünftig Data-Analytics-Services von T-Systems nutzen, um die bestehenden Echtzeit-Prognosen zu An- und Abfahrtszeiten im Bahnverkehr zu verbessern.

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T-Systems berechnet künftig die Ankunftszeiten der Deutschen Bahn.
T-Systems berechnet künftig die Ankunftszeiten der Deutschen Bahn.
(Bild: Deutsche Telekom AG)

Im Minutentakt werden dabei die Fahrplandaten für mehr als zwei Millionen Halte pro Tag im Wesentlichen für den gesamten fahrplangebundenen Personenverkehr mit der aktuellen Verkehrslage abgeglichen.

Daraus ergibt sich eine Echtzeit-Prognose über die voraussichtliche Ankunftszeit und gleichzeitig deren Auswirkung auf mögliche Anschlussverbindungen.

Echtzeit-Analysen

Während der Berechnungen werden die Positionsmeldungen aller fahrenden Züge innerhalb von Sekunden in Rechenzentren von T-Systems analysiert und in Echtzeit jeweils eine Prognose für den restlichen Zuglauf erstellt.

Der dabei verwendete Algorithmus nutzt unter anderem Verfahren des maschinellen Lernens („Künstliche Intelligenz“). Dazu bedient er sich verschiedener Prognosemodelle, die je nach Verkehrslage dynamisch ausgewählt werden.

Laufendes Training

Im 24-Stunden-Rhythmus werden die Modelle nachts auf historischen Daten trainiert. So verbessert sich die Prognosegenauigkeit kontinuierlich und passt sich an die aktuellen Verkehrsgegebenheiten an.

Die Prognoselösung basiert auf einer Eigenentwicklung von T-Systems und deren Tochterunternehmen T-Systems Multimedia Solutions und wird in einem gemeinsamen Projekt mit der Deutschen Bahn weiterentwickelt und eingeführt.

Genauere Ankunftszeiten

Die Lösung soll bereits ab dem zweiten Quartal 2017 die Information der Reisenden bei Verspätungen von Fernverkehrs- und Nahverkehrszügen spürbar verbessern und wird dann durch weitere Daten kontinuierlich weiterentwickelt – ganz im Sinne von Smart Data.

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