IoT-Anwendungen

System Development Kit für IoT-Retrofit

| Autor / Redakteur: Gudrun Zehrer / Nico Litzel

Das IoT Retrofit SDK unterstützt die nachträgliche Anbindung von Baugruppen, Geräten und Maschinen an IoT-Plattformen. Zum Lieferumfang gehören Beispiele für Edge und Cloud, um aus Streaming-Daten mit Hilfe von Machine-Learning-Algorithmen den Zustand von Maschinen zu bestimmen und z. B. Anomalien zu erkennen. Dadurch können Produktanbieter Ihren Kunden individuelle Smart Services zur Verfügung stellen.
Das IoT Retrofit SDK unterstützt die nachträgliche Anbindung von Baugruppen, Geräten und Maschinen an IoT-Plattformen. Zum Lieferumfang gehören Beispiele für Edge und Cloud, um aus Streaming-Daten mit Hilfe von Machine-Learning-Algorithmen den Zustand von Maschinen zu bestimmen und z. B. Anomalien zu erkennen. Dadurch können Produktanbieter Ihren Kunden individuelle Smart Services zur Verfügung stellen. (Bild: SSV)

SSV hat ein System Development Kit (SDK) entwickelt, um mithilfe von Sensoren, Gateways und KI-Diensten die IoT-Anwendungen der nächsten Generation schon heute als Retrofit zu realisieren.

Durch die digitale Transformation werden auch bestehende Produkte nachträglich mit KI-Funktionen, wie z. B. maschinelles Lernen, erweitert. So entstehen intelligente Dienste, die sowohl für den Produktnutzer als auch den Hersteller neue Möglichkeiten und zusätzliche Werte bieten. Mit den SDK-Bausteinen soll sich die Entwicklung beschleunigen lassen. Die im SDK enthaltenen Treiber, Bibliotheken und vollständig funktionsfähigen Codebeispiele ermöglichen zusammen mit verschiedenen Sensoren und einem vorkonfigurierten Embedded Gateway den schnellen Einstieg in eigene Projekte.

Zustandsüberwachung mit Service zur Fehlerbehebung in der Cloud

Eine mögliche Anwendung im Umfeld von Maschinen und Anlagen ist die Kombination eines Machine-Learning-Algorithmus zur automatischen 24/7-Zustandsüberwachung vor Ort mit einem Remote Collaboration Service zur Fehlerbehebung in der Cloud. Erkennt das Zustandsmonitoring einen Fehler, verständigt es über die Benachrichtigungsfunktionen einer IoT-Plattform den Service. Ein Mitarbeiter am Standort des Herstellers analysiert die in einer IoT-Datenbank gespeicherten Trenddaten der Anlage und unterstützt den Kunden bei der Fehlerbeseitigung.

Das erste SDK ist ab Q1/2020 lieferbar. Eine weitere Variante ist zusammen mit einem NB-IoT-Modem und integrierter SIM-Karte ab Mitte 2020 erhältlich, um Machine-Learning-basierte Softsensor-Anwendungen für das Condition-based Monitoring über flächendeckende, zellulare IoT-Funknetze zu realisieren.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Elektrotechnik.

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