Programmierwettbewerb Code-IT

Studierende entwickeln KI-Algorithmen

| Redakteur: Stephan Augsten

Die Entwicklung intelligenter Algorithmen, die einen Konkurrenzkampf auf einem zu besiedelnden Planeten führten, war die Aufgabe des diesjährigen Programmierwettbewerbs Code-IT.
Die Entwicklung intelligenter Algorithmen, die einen Konkurrenzkampf auf einem zu besiedelnden Planeten führten, war die Aufgabe des diesjährigen Programmierwettbewerbs Code-IT. (Bild: itdesign GmbH)

Der ursprünglich über 100 Teilnehmer zählende Programmierwettbewerb Code-IT für Studierende der baden-württembergischen Hochschulen ist entschieden. Der Gewinner in diesem Jahr kommt – wie auch die veranstaltende itdesign GmbH – aus Tübingen.

Seit 2008, also beinahe eine Dekade, richtet das Tübinger Unternehmen itdesign GmbH den Programmierwettbewerb Code-IT aus. Studentinnen und Studenten der baden-württembergischen Hochschulen erhalten dabei die Möglichkeit, spielerisch in das Thema der künstlichen Intelligenz (KI) einzusteigen.

In der ersten Runde des Wettbewerbs traten über 100 Studierende virtuell gegeneinander an. Sie mussten innerhalb von zehn Tagen einen Algorithmus finden, der ohne eine Möglichkeit der direkten Einflussnahme in der Lage ist, ein vorgegebenes Ziel bestmöglich zu erreichen. Die 16 besten Entwickler eines solchen Algorithmus wurden dann von itdesign zum Finale nach Tübingen eingeladen.

Die Aufgabe bestand darin, sich in einem „Alle gegen alle“-Match auf einem Spielfeld mit beschränken Ressourcen durchzusetzen. Die KIs der Finalisten besiedelten einen neu entdeckten Planeten, indem sie Häuser an spärlich vorhandene Energiequellen bauen mussten. Gegnerische Häuser konnten angegriffen und durch eigene ersetzt werden. Verlor ein Haus die Verbindung zu einer Energiequelle, fiel es in sich zusammen und der Platz stand wieder für alle zur Verfügung.

Wer am Ende einer Runde die meisten Häuser hatte, gewann den Durchgang. Da mehrere Runden gespielt wurden, Taktiken verändert werden konnten und unerwartete Herausforderungen auf die Teilnehmer warteten, blieb es bis zum Ende spannend. Es agierten jedoch immer nur die Algorithmen gegen einander, so dass es wichtig war, potenzielle Auswirkungen bereits im Code abzufangen.

Der diesjährige Gewinner Maximilian Maurer studiert selbst in Tübingen an der Eberhard-Karls-Universität. Mit der „Kombination verschiedener Strategien und einer gewissen Angriffslust“, wie es die itdesign GmbH ausdrückt, setzte er sich in einem vierstündigen Coding-Marathon gegen seine 15 Wettbewerber durch.

Für itdesign ist der Programmierwettbewerb auch (Personal-)Werbung in eigener Sache: Viele Teilnehmer vergangener Wettbewerbe arbeiten mittlerweile selbst für das Unternehmen und entwickeln ihrerseits die Aufgaben für die studentischen Teilnehmer. Das Unternehmen ist vornehmlich in den Bereichen Customer Relationship Management (CRM), Agile und Project Portfolio Management (PPM) sowie Enterprise Resource Planning (ERP) aktiv.

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