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Fertigungs- und Logistikbranche Studie ergibt Nachholbedarf bei IoT

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Unternehmen wollen den Einsatz von Lösungen für vorausschauende Wartung und das Internet der Dinge (IoT) in Produktion und Logistik deutlich ausbauen. Gesättigt ist der Markt keinesfalls, denn nur fünf Prozent der Befragten gaben an, alle Potenziale ausgeschöpft zu haben.

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Eine Studie im Auftrag der Deutschen Telekom sieht bei der Logistikbranche deutlichen Nachholbedarf im IoT-Segment.
Eine Studie im Auftrag der Deutschen Telekom sieht bei der Logistikbranche deutlichen Nachholbedarf im IoT-Segment.
(Bild: Deutsche Telekom)

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens PAC im Auftrag der Deutschen Telekom, für die 150 IT- und Geschäftsentscheider aus der Fertigungs- und Transportbranche in Deutschland, Österreich und in der Schweiz befragt wurden.

73 Prozent der befragten Manager gaben an, zu nächst in Sicherheit investieren zu wollen, bevor Ausgaben für Sensorik oder Netze auf den Plan kämen. Die Sorge: Je mehr Produktionsanlagen vernetzt würden, desto anfälliger seien sie für Attacken.

Technische Voraussetzungen fehlen

Klar wurde durch die Umfrage auch: Die technischen Voraussetzungen, um die hohen Erwartungen an die voll vernetzte Produktion und Wertschöpfungskette zu erfüllen, bleiben viele Unternehmen noch schuldig.

Nach Einschätzung der befragten Entscheider muss der Grad der Vernetzung deutlich steigen: 82 Prozent der Befragten streben in vier Jahren eine Umgebung an, die zu mehr als der Hälfte vernetzt ist.

Hoher Innovationsdruck

Im Branchenvergleich zeigt sich, dass das Transport- und Logistiksegment besser vernetzt ist als der Maschinen- und Anlagenbau. Gerade die Logistikbranche steht unter enormem Innovationsdruck durch Online-Versender, die mit IoT-Technologien völlig neue Lieferkonzepte anstreben.

Da Unternehmen die digitale Transformation alleine kaum schaffen können, planen 65 Prozent die Unterstützung eines externen Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Dabei legen Unternehmen besonderen Wert auf IoT-Einführungskompetenz und Branchen-Know-how.

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