Database Mapper und Task Factory SolarWinds stellt DataOps-Tools vor

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Schnellere Datenbereitstellung und effizientere Cloud-Migration stehen im Fokus der beiden neuen DataOps-Tools Database Mapper und Task Factory von SolarWinds.

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SolarWinds Database Mapper im Einsatz.
SolarWinds Database Mapper im Einsatz.
(Bild: SolarWinds)

Bei SolarWinds Database Mapper handelt es sich um eine All-in-One-Lösung zur einfacheren DataOps-Implementierung. Das Tool ist als On-Premises-Software oder Software-as-a-Service erhältlich und unterstützt Oracle-, MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken.

Einfach und übersichtlich

Anwender können mit Database Mapper ihre Datenbankdokumentation automatisieren. Dies funktioniert etwa für Microsoft SQL Server, Salesforce und weitere Datenquellen. Zudem lassen sich Metadaten-Snapshots für den Vergleich im Zeitverlauf sowie durchsuchbare Data Dictionaries mit benutzerdefinierten Anmerkungen und Kennzeichnung personenbezogener Daten erstellen. Laut SolarWinds vereinfacht dies die Verwaltung von Metadaten, einschließlich dem Hinzufügen von Geschäftsdefinitionen und wichtigen Datenattributen.

Database Mapper ermöglicht außerdem visuelle Analysen der Datenherkunft, um die Datenintegrität zu gewährleisten und die Einhaltung von Datenvorschriften zu belegen. Anwender können relevante, umgebungsspezifische Warnungen festlegen und den künftigen Datenbankspeicherbedarf prognostizieren. Eine Karte stellt Anwendungen, Benutzer, Clients und Prozesse dar, die mit Servern in der SQL-Server-Umgebung verbunden sind. Dies erleichtert das Verständnis von Abhängigkeiten.

SolarWinds Database Mapper ist als vorinstallierte Software im Azure Marketplace verfügbar.

Unnötige Programmierarbeit reduzieren

Die ebenfalls neu vorgestellte SolarWinds Task Factory ist eine Low-Code-Lösung für Entwickler, die vorgefertigte Komponenten zum Verwalten von Datenpipelines benötigen. Sie spart Zeit bei sonst mühsamen ETL-Aufgaben („Extract, Transform, Load“) im Data-Warehouse-Management. Dazu sind mehr als 60 vorgefertigte SSIS-Komponenten („SQL Server Integration Services“) an Bord, die sich nutzen lassen ohne Code zu schreiben. Sie sollen die Datenpipeline beschleunigen sowie den Bedarf an Rechenleistung, Hardware- und Entwicklungsressourcen reduzieren.

Anwendungen lassen sich in Microsoft Visual Studio entwickeln. Die Verbindung mit Cloud-Datenquellen ist ebenfalls möglich: Die SSIS-Pakete sind unter Azure ausführbar und ermöglichen den Austausch mit Quellen wie Amazon, Azure, Salesforce und REST-fähigen Plattformen.

Mehrwert aus Daten schöpfen

„Wenn Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, ihren Marktanteil erhöhen und das Wachstum vorantreiben wollen, müssen sie sicherstellen, dass sie ausreichend Mehrwert aus ihren Daten schöpfen. Dazu gehört es, schneller Erkenntnisse zu gewinnen, die Datenintegrität und -resilienz zu verbessern, Automatisierungen zu implementieren und menschliche Fehler zu reduzieren – und das alles im Einklang mit Datenschutzbestimmungen“, erklärt Rohini Kasturi, Chief Product Officer von SolarWinds.

Ohne die richtigen Tools seien große Datenbankumgebungen aber dies nur mühsam und zeitaufwendig zu verwalten. „Mit Database Mapper und Task Factory bietet SolarWinds leistungsstarke, benutzerfreundliche Lösungen für die Umsetzung erfolgreicher DataOps-Strategien, mit denen Unternehmen den Wert ihrer Daten maximieren und Cloud-Migrationen schneller und effizienter gestalten können“, so Kasturi.

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