Suchen

Terracotta BigMemory überwacht LHC-Supportsysteme Software AG liefert Echtzeitdaten am CERN

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Derzeit wird der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) deutlich aufgerüstet. Dabei kommt die In-Memory-Plattform Terracotta der Software AG zum Einsatz.

Firma zum Thema

Blick in ein Rechenzentrum am CERN
Blick in ein Rechenzentrum am CERN
(CERN)

Bei der Erforschung des Aufbaus von Materie und der entsprechenden Grundlagenforschung setzt der LHC auf die Steuerungs- und Überwachungsplattform C2MON. In deren Umfeld sorgt die In-Memory-Data-Management-Software BigMemory der Software AG für die maximale Verfügbarkeit der Supportsysteme. C2MON gibt Echtzeitdaten über diese zahlreichen Systeme aus, die für den reibungslosen Betrieb des LHC sorgen.

Datenverarbeitung im großen Stil

Über 94.000 Sensoren und über 1,5 Millionen nicht-redundante Events pro Tag erzeugen einen ununterbrochenen Strom riesiger Datenmengen. Mit der Terracotta-Plattform der Software AG und deren BigMemory-Technologie können Entwickler und Betriebsingenieure diese Daten sammeln, auswerten und als Handlungsgrundlage nutzen. Durch die zuverlässige Überwachung erreicht C2MON eine Verfügbarkeit von 99,99984 Prozent, was einer Ausfallzeit von weniger als einer Sekunde pro Woche entspricht.

„Wenn Entwickler und Betriebsingenieure in Echtzeit und ohne Unterbrechung aktuelle Daten bekommen, können sie bei der kleinsten Abweichung sofort handeln und verhindern, dass Dinge aus dem Ruder laufen“, erklärt Matthias Bräger, Softwareentwickler am CERN.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43153639)