Maschinendaten erzeugen, integrieren und nutzen

So machen M2M-Daten im Unternehmen Sinn

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Daten nicht nur Erzeugen, sondern auch integrieren

Früher sahen Unternehmen M2M in erster Linie als eine Möglichkeit zur Datenerzeugung . Sensoren und Gateways wurden an Geräte angeschlossen, um Verbrauchsdaten zu erfassen.

Die Statistik stammt von Tchibo.
Die Statistik stammt von Tchibo.
(Bild: Tchibo)

Dank der bereits angesprochenen technologischen Weiterentwicklung, ließen sich diese Daten jedoch immer kostengünstiger erzeugen, und die Datenmenge, die Unternehmen heute zur Verfügung steht, hat aus diesem Grund enorm zugenommen. Mit einer wirksamen und für das Unternehmen tatsächlich wertvollen Nutzung von Big Data hat man jedoch immer noch Probleme. Mit zunehmender Menge an Daten steigt auch der Wert, der sich aus der Anwendung dieser Daten im ganzen Unternehmen ergibt.

Praxisbeispiel 1 –M2M einer Kaffeehaus-Kette

Eine Kaffeehaus-Kette möchte die Qualität ihres Kaffees an den einzelnen Filialstandorten überprüfen. Zu diesem Zweck werden an den Kaffeekannen Sensoren zur Überwachung der Zubereitungszyklen angebracht. So ist zwar nachvollziehbar, wann der Kaffee zubereitet wurde, nicht jedoch, wie lange er in den Kaffeekannen aufbewahrt wurde.

Daher wurde nach einer Möglichkeit gesucht, auch den Zeitpunkt des Verkaufs berücksichtigen zu können. Wird in einer Filiale um 11 Uhr Kaffee verkauft, obwohl der letzte Zubereitungsvorgang bereits um 10 Uhr abgeschlossen wurde, weiß das Unternehmen, dass in dieser Filiale Kaffee verkauft wird, der nicht frisch ist. Dies ist ein großartiges Beispiel dafür, wie vorausdenkende Unternehmen Gerätedaten nicht nur erzeugen, sondern auch erfolgreich integrieren und nutzen, um für betriebliche Transparenz zu sorgen.

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Der Autor: Joel Young

Joel Young hat mehr als 22 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von Daten- und Sprachkommunikation. Bevor Young im Jahr 2000 seinen Posten als Vice President of Engineering bei Digi International antrat, war er bei Transcrypt International für Verkauf, Marketing und Produktentwicklung zuständig.

Seine Karriere startete Young bei AT&T Business Communications Services. Young hält sowohl eine Bachelor of Science in Electrical Engineering als auch einen Master of Science im Computerwissenschaften der University of Southern California.

Betriebliche Transparenz schafft neue Möglichkeiten effizienter zu werden

Betriebliche Transparenz bietet Einblicke in Geräte und Anlagen an dezentralen Standorten, ohne dass diese vor Ort überprüft werden müssen. Hersteller wollen zum Beispiel genau wissen, wie viele Produkte gefertige werden oder wie hoch der Stromverbrauch ist.

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Über Digi International:

Digi International hat sich auf M2M-Lösungen spezialisiert und bietet Produkte, Dienstleistungen und Komplettlösungen für mehr Effizienz in Unternehmen. Dazu gehört nach eigenen Angaben die branchenweit größte Auswahl an drahtlosen Produkten und eine Cloud-Plattform speziell für Geräte und Entwicklungslösungen, die Kunden einen schnelleren Marktgang drahtloser Geräte und Anwendungen ermöglichen.

Alle Produkte von Digi International sind darauf ausgerichtet, eine Kommunikation zwischen Geräten und Anwendungen zu ermöglichen.

Früher musste dazu ein Arbeiter vor Ort die fertigen Produkte zählen und den Stromverbrauch dokumentieren. Mit einer M2M-Lösung kann dies aus der Ferne, und damit kostengünstiger und gewinnbringender geschehen. Mehr betriebliche Transparenz über wichtige dezentrale Anlagen kann zu einer Reduzierung von Ausfallzeiten, besserem Garantiemanagement, wirksamerer Just-in-Time-Wartung und vielem mehr führen.

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